Mahlberg und der Stahl

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Stahlindustrie gehört zu Duisburg und zum Ruhrgebiet

Reform des europäischen Emissionshandels und Billigimporte aus China bedrohen unseren Wirtschaftsstandort und die Wertschöpfungskette

Eine Gruppe von CDU-Ruhrgebietsabgeordneten aus dem Bundestag und dem Landtag NRW besuchte am Montag, dem 4. April 2016, das Duisburger Stahlwerk von ThyssenKrupp und sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden der thyssenkrupp Steel Europe AG, Andreas J. Goss. Hierzu erklären die Duisburger CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Mahlberg und Volker Mosblech:

„Die Stahlindustrie ist aus Duisburg und dem Ruhrgebiet nicht wegzudenken und muss bei uns faire Wettbewerbsbedingungen haben. Es darf nicht sein, dass die anstehende Reform des europäischen Emissionshandels und Importe von Billig-Stahl aus China unsere Stahlindustrie, ganze Wertschöpfungsketten und Tausende Arbeitsplätze bedrohen.

Um über die schwierige Lage der Stahlindustrie direkt mit den Betroffenen zu sprechen, initiierten wir einen Besuch von CDU Bundes- und Landtagsabgeordneten aus dem Ruhrgebiet bei ThyssenKrupp. Im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der thyssenkrupp Steel Europe AG, Andreas J. Goss, diskutierten wir den EU-Emissionshandel sowie die Bedrohung der Branche durch Billig-Importe aus China.

Bei der anstehenden Reform des Emissionshandelssystems der EU ist für uns von zentraler Bedeutung, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nicht geschwächt wird, die gesamte Wertschöpfungskette im Land erhalten bleibt und Industriearbeitsplätze nicht bedroht werden. Wir wollen auch die hohe Innovationskraft unserer Industrie gesichert wissen.

Es darf nicht zu Produktionsverlagerungen ins Ausland kommen, denn im internationalen Vergleich ist in Deutschland produzierter Stahl sauber und qualitativ hochwertig. Vor allem Stahl aus China, der unter fragwürdigen Umweltbedingungen hergestellt wird, würde unsere CO2-Einsparziele konterkarieren. Es wäre absurd, unsere Industrie vor die Wand zu fahren, Arbeitsplätze bei uns zu vernichten und im Umkehrschluss CO2-Emissionen aus China zu importieren!

Wir werden in Berlin mit zuständigen Kollegen im Parlament und in den Ministerien sprechen und uns dafür stark machen, dass die Stahlindustrie in Duisburg und im Ruhrgebiet eine gute Perspektive hat.“

Diese Pressemitteilung habe ich von dem christdemokratischen Duisburger Bundestagsabgeordneten erhalten. Ich gebe sie hier gerne weiter.
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