Neues vom VRR zu den S-Bahnen

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VRR-Wettbewerb für S-Bahn Rhein-Ruhr ab 2019 geht weiter voran
Stadler soll Zuschlag für 41 neue S-Bahn-Fahrzeuge erhalten

Die zuständigen Gremien des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) haben heute entschieden, 41 neue S-Bahnen von Stadler für den Einsatz auf den Linien S 2, S 3, S 9, S 28, RB 3, RB 40 und RB 41 zu kaufen. Das Unternehmen setzte sich mit dem wirtschaftlichsten Angebot im Wettbewerb gegen drei Konkurrenten durch. Die Stadler Pankow GmbH wird die S-Bahn-Züge konstruieren, produzieren und über 30 Jahre warten und instand halten. Nach dem heutigen Beschluss muss noch eine zehntägige Einspruchsfrist eingehalten werden. Erst nach Ablauf dieser Frist erhält Stadler Pankow den formalen Zuschlag. Der Entscheidung vorausgegangen ist ein europaweites Vergabeverfahren über die Beschaffung und Instandhaltung der Fahrzeuge.

Bereits im letzten Jahr ist die Entscheidung für die Fahrzeuge zum Betrieb auf den S-Bahn-Linien S 1 und S 4 gefallen. Hierfür wurden 48 Fahrzeuge vom Typ ET 422 von der DB Regio AG gekauft. Es handelt sich dabei um die Fahrzeuge, die auf heutigen S-Bahn-Linien verkehren. DB Regio wird ebenfalls für mindestens 15 Jahre die Gebrauchtfahrzeuge instand halten, reparieren und permanent verfügbar halten. Alle Fahrzeuge werden dem künftigen Betreibern für den Betrieb der Linien bereitgestellt.

Die S-Bahn Rhein-Ruhr ab 2019
Wie bereits beim Rhein-Ruhr-Express (RRX) führt der VRR die Wettbewerbsverfahren zur Beschaffung und Instandhaltung der S-Bahn-Fahrzeuge getrennt von denen zum Betrieb der jeweiligen Linien durch. Die Vergabe der Betriebsleistungen für die ausgeschriebenen Linien im S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr fällt im Sommer 2016. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 wird dann nicht nur die neue Fahrzeugflotte in Betrieb genommen, sondern auch der bisherige Takt auf den stärker nachfrageorientierten 15/30-Minuten-Takt umgestellt. Damit verbessert sich die Betriebsqualität im S-Bahn-Netz deutlich. Vorgesehen ist, auf vielen S-Bahn-Relationen in der Hauptverkehrszeit einen 15-Minuten-Takt zu etablieren, der in der Nebenverkehrszeit auf einen 30-Minuten-Takt ausgedünnt wird. So können Reisezeiten verkürzt und Wegeketten verbessert werden, es entstehen neue Direktverbindungen und insbesondere die Nord-Süd-Verkehre in der Region werden gestärkt. Vorteile der S-Bahn Rhein-Ruhr ab 2019 sind:

. Ausweitung 15-Minuten-Takt auf der zentralen Ruhrachse Essen-Dortmund (S 1)
. Angebotsausweitung zum 15-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit zwischen Do-Mengede und Do Hbf (S 2) und zwischen Do-Lüttgendortmund - Unna Königsborn (S 4)
. Schnellere Verbindung Essen - Wuppertal (RB 41) und Do Hbf - Herne - Gelsenkirchen - Duisburg (RB 3)
. Neue Direktverbindungen Recklinghausen - Herten - Gladbeck - Bottrop - Essen - Wuppertal (Hertener Bahn)
. Neue Direktverbindung Wesel - Dinslaken - Mülheim an der Ruhr - Essen -Wuppertal (RB 41)
. Neue Direktverbindung Bottrop - Duisburg - Krefeld - Mönchengladbach (RB 33)

Diese Pressemitteilung habe ich vom VRR erhalten und gebe sie an dieser Stelle gerne weiter.
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