Würde die „Ehe“ zerbrechen, wäre dies ein Verlust mit verheerenden Folgen. Auch die Existenz der Duisburger Philharmoniker wäre dann gefährdet. „Was einmal zerschlagen wurde, ist für immer verloren. Die Deutsche Oper am Rhein darf nicht wegrationalisiert werden.“ Zwecks Erhalt will man gemeinsam auch konzeptionell neue Wege zur weiteren Optimierung der vorhandenen Strukturen gehen. Lensdorf und Conzen sind überzeugt: „Es gibt für die Deutsche Oper am Rhein in Duisburg und in Düsseldorf eine Lösung, die Zukunft heißt.“
Auch Udo Vohl, kulturpolitischer Sprecher der Duisburger SPD-Fraktion, will sich mit allem Nachdruck für die Fortsetzung der Theaterehe einsetzen. Auch seine Fraktion wisse um die Bedeutung der Theatergemeinschaft. „Doch da der Kulturdezernent diese sieben Millionen Euro als Sparvorgabe in den Haushaltssanierungsplan geschrieben hat, kann man seriöserweise erst zur Deutschen Oper am Rhein Stellung beziehen, wenn man eine Kompensation gefunden hat. Danach werden wir gemeinsam als Fraktion und in der Kooperation suchen. Und ich hoffe, dass dies gelingt.“




