Pressemitteilung der Bürgerinitiative Zinkhüttenplatz 08.10.2014

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Duisburg: Mattern |

Und täglich grüßt das Murmeltier- Investor fabuliert Räumung der Zinkhüttensiedlung auf der Expo Real in München herbei

Mit einer Pressemitteilung gibt der neue sogenannte Investor und Chef der Douvil GmhH bekannt, dass er in den nächsten Wochen, mit Unterstützung des Baugesetzbuches, mit der Räumung der Zinkhüttensiedlung beginnen wolle um das in Verruf geratene FOC Projekt in Hamborn nun doch noch umzusetzen. Eine Bühne für diese Mitteilung hat der neue Heilsbringer Grauel auf der Expo Real in München gefunden, auf der man sich mit den Verantwortlichen der Stadt zuversichtlich im Hinblick auf die baldige Umsetzung gibt.
„ Man will natürlich in Richtung anderer möglicher Investoren für Duisburg ein Signal setzen, man will sich alle Türen offen halten. Aus Sicht der Stadt durchaus nachvollziehbar. Dennoch ist die Nachricht mehr als hanebüchen, wenn man mal bedenkt, dass wir die Pressemitteilung der Douvil GmbH direkt an den Nocheigentümer unserer Siedlung Immeo mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet haben. Laut Aussage der Immeo ist bislang kein Eigentümerwechsel vollzogen, zudem hatte die Immeo nach eigener Aussage keinerlei Kenntnis von besagter Pressenotiz.“, so ein Sprecher der Initiative.
„ Ein Procedere, dass uns nicht fremd ist. Bereits der inzwischen verschwundene Roger Sevenheck, Ex Geschäftsführer der Douvil GmbH hatte mehrfach versucht durch herbei fabulierte Pressemitteilungen ein Gelingen seines Projektes zu beschwören. Uns beunruhigt das Ganze nicht, unser Widerstand geht unverdrossen weiter. Bemerkenswert ist dennoch, dass die Stadt Duisburg weiterhin die Zusammenarbeit besiegelt hat, obwohl nach wie vor nicht klar ist, wie das Projekt finanziert werden soll. Weiterhin ist völlig klar, dass eine Normenkontrollklage vor dem OVG Münster im Falle einer Baugenehmigung von mehreren Seiten angestrebt wird, da der in den Gutachten geforderte Mindestabstand von 800 Metern zu den nahe gelegenen Grillowerken gemäß der Seveso II Richtlinien nicht eingehalten werden kann. Zudem gibt es keinerlei juristische Grundlage uns Mieter / Innen aus der Siedlung zu verdrängen. Wir bleiben und da ran führt kein Weg vorbei. Wenn der Investor glaubt, er würde uns mithilfe des Baugesetzbuches los werden, so hat er eine bemerkenswert kindliche juristische Auffassung .“, so ein Sprecher weiter.
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