Raserszene in Duisburg - wartet man auf den ersten Toten?

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In vielen deutschen Städten haben sich längst Raserszenen etabliert. Junge Männer protzen mit ihren "Boliden" und zeigen durch die Lautstärke der Motoren und die Beschleunigung ihrer Autos, welch´ coole Kerle sie sind. Helden der Straße.

In Duisburg auf der Duisburger Straße, auf der ehemaligen B8, da, wo die Hamborner Stadtteile Marxloh, Obermarxloh und Alt-Hamborn aneinandergrenzen, regen sich die Anwohner schon jahrelang über die Raser auf. Die Poizei gibt sich redlich Mühe, die Raserszene einzudämmen, anscheinend nur mit begrenztem Erfolg.

Mehrmals bereits sind die Anwohner auf die Straße gegangen, um im wahrsten Sinne des Wortes Krach zu schlagen. Die Politik reagiert schwerfällig. Im Herbst soll endlich eine Blitzanlage installiert werden - aber ob sie die erwünschte Wirkung erzielt, ist umstritten.

Die Kölner gehen in diesen Tagen rigoroser gegen die Raser vor. Sie bringen Bremsschweller auf den Straßen an, weil diese Schweller den rasenden Autos, aber besonders ihren verantwortungslosen Fahrern wehtun. Und die Kölner wissen, warum sie zu der Schwellermaßnahme greifen: Drei Todesfälle in den letzten Monaten.

Und wie sieht es in Duisburg aus, wo schon lange die Forderung nach Schwellern zu hören ist? Wartet die Stadt damit noch so lange ab, bis der erste Tote zu beklagen ist?
Und dann würde es sicherlich sehr schnell gehen.
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