Realschule Fahrn mit dem MSV Duisburg und Vertretern verschiedener Konfessionen gegen Rassismus und Extremismus

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"Mein Vater heißt Mustafa und meine Mutter Hatice. Ich bin Muslim und türkischer Abstammung", so Bülent Aksen, nach vielen Jahren Beschäftigung im Duisburger Sportbereich inzwischen Mitarbeiter der Fananlaufstelle des DFB.

Als er in Paris im Stadion anlässlich des Fußballspiels Frankreich - Deutschland weilte, ereignete sich außerhalb des Stadions das terroristische Morden, dem 132 Menschen zum Opfer fielen. Und die Terroristen, so betonte Aksen, hätten nichts mit dem Islam zu tun. Es seien Idioten.

Damit erntete er lauten Beifall im Foyer des MSV-Stadions, wo sich neben zahlreichen Schülern und Lehrern der Realschule Fahrn Vertreter verschiedener Konfessionen eingefunden hatten, so auch Ibrahim Sarilarli, der Imam der Marxloher Merkez-Moschee und Austen Brandt, evangelischer Pfarrer aus Walsum, ebenso Vertreter des gastgebenden Vereins MSV Duisburg. Auch Mahmut Özdemir, SPD-Bundestagsabgeordneter, stieß noch hinzu, der extra dafür einen anderen Termin abgesagt hatte.

Im Rahmen eines Schulprojekts ging es um die Erstellung eines Videoclips gegen Rassismus und Extremismus. Bewusst hatte die mit der Schule zusammenarbeitende Rechtsanwältin und Projektleiterin Nicole Rosien die Kooperation mit dem MSV gesucht, da dieser in besonderem Maß für die Duisburger Bevölkerung eine Identität stiftende Wirkung besitzt. Ein gemeinsames Zeichen gegen Rassismus und Extremismus, das war die Absicht der Realschule Fahrn. So waren neben Profispieler Matthias Kühne einige Fußballspielerinnen des MSV zugegen, die derzeit besonders erfolgreich durch die zweite Bundesliga stürmen, außerdem weitere Vereinsvertreter, in vorderster Linie Udo Kirmse vom Vereinsvorstand. Enatz, das Vereinsmaskottchen, durfte natürlich auch nicht fehlen.

"Wir sind ein Teil von Duisburg, und wir sind gemeinsam gegen Rassismus und Extremismus." Diese Botschaft war der rote Faden des Abends im Foyer des Stadions, die von Schülern und Lehrern in verschiedenen Sprachen ausgesandt wurde. Und der Abend wurde zu einer deutlichen Absage an die Fremdenfeindlichkeit, die sich in Deutschland angesichts des Flüchtlingsstroms breit macht, und an den Islamismus sowie all diejenigen, die ihm nacheifern.

Um die Gemeinsamkeit des Anliegens zu unterstreichen, sang Bülent Aksen mit allen Anwesenden das von Dagmar Horn komponierte Duisburg-Lied. Den Abschluss bildete dann die Intonation von "Hallelujah", dem Welthit von Leonard Cohen.
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12 Kommentare
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 10.12.2015 | 18:05  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 10.12.2015 | 21:28  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 10.12.2015 | 22:28  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 10.12.2015 | 22:45  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 10.12.2015 | 23:29  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 11.12.2015 | 17:38  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 11.12.2015 | 22:54  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 11.12.2015 | 23:43  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 12.12.2015 | 11:53  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 12.12.2015 | 13:49  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 12.12.2015 | 14:32  
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