Ich bin täglich in Duisburg mit dem Rad unterwegs und ärgere mich auch täglich. Sicher könnte man jetzt denken dass ich mich über die aggressive Fahrweise der Autofahrer ärgere aber mitnichten, ich ärgere mich über die Radwege in Duisburg und das nicht ohne Grund wie meine Fotos deutlich zeigen. Jeder der selbst mit dem Fahrrad in Duisburg unterwegs ist, wird es nachvollziehen können, wenn ich behaupte das Fahrradfahren in dieser Stadt besonders gefährlich ist. Die Unfallstatistik der Stadt Duisburg für das Jahr 2011 bezogen auf Radfahrer habe ich jetzt leider nicht, weiß aber aus dem Polizeibericht das es in letzter Zeit leider einige tödliche Unfälle und Unfälle mit schwer verletzen zu beklagen gab. Die Fotos zeigen nur einige wenige Beispiele und es gibt noch schlimmere in der Stadt. Für mich persönlich hat sich die Stadt Duisburg die rostige Speiche redlich verdient.
Hier besteht Handlungsbedarf und das dringend, der ADFC muss hier einschreiten und dem Stadtkämmerer Feuer unter dem Arsch machen damit die bestehenden Radwege endlich ausgebaut werden. Vielleicht wäre es auch mal an der Zeit eine Radfahrer Demo in der Duisburger Innenstadt zu organisieren.
Unfallrisiken soll man mindern - Gefahrenstellen beseitigen, keine Frage!!!
Allein "das Feuer unterm Arsch machen" müsste Anlass geben - echte Hilfe zu verwehren...!
Tatsachen sind nunmal;
Erstens die drastische Finanznot der Stadt (!) - Zweitens die jahr(zehnte)langen Zustände - Drittens die "Fahrradkultur"...
"Drehen wir die Argumentation doch mal" - dann sieht es doch auch so aus;
Nicht nur Fahrradrowdies benutzen Gehwege, Einbahnstraßen, Waldwege und Pfade... kreuz und quer und auch in gefährlicher Weise! Fußgänger, ob als Spaziergänger oder Wanderer in Begleitung von Kleinkindern oder Hunden..., sind fast überall höllisch gefährdet...!
Die Radtouristik ist prima und schön! - die E-Bikes auch (!) - aber auf den WEGEN muss der Fußgänger MIT den Begleitern VORRANG haben!!!
Der ADFC hat bisher jedenfalls das Problem "Wehret den Anfängen!" nicht erkannt! Wenn die Politik nicht schnellstens für eine KLARE Vorfahrt für Fußgänger sorgt, werden wir überall einen weiteren 'Schilderwald' bekommen...!
Ich appelliere daher zu kostengünstigen Varianten UND der Einsicht von vorausschauend fahrenden Radfahrern!
...kann man bei oder in dieser Gemengelage von den Radfahrern nicht auch 'verlangen', dass sie die Gefahrenstellen unter Benutzung des Gehweges umfahren...?
@Joachim Mutz
Sicher gibt es auch einige schwarze Schafe unter den Radfahrern das streite ich nicht ab und auf dem Gehweg (der heißt ja nicht ohne Grund so) haben Radfahrer nichts zu suchen.
Wenn wir allerdings die auf meinen Bildern gezeigte "Kardinal-Galen-Straße" als schlechtes Beispiel nehmen, dann stellt sich die Frage, wo soll der Radfahrer hin?
Die "Kardinal-Galen-Straße" ist der Zubringer zur A59 und eine viel befahrene (teilweise) 4 spurige Straße auf der gerne mal mächtig Gas gegeben wird, da fühle ich mich als Radfahrer stark bedroht.
Ich persönlich fahre mit dem Rad zur Arbeit und kleinere Einkäufe erledige ich auch mit dem Rad. Wenn mehr Menschen in dieser Hinsicht so denken würden wie ich, dann hätten wir eine geringere Feinstaubbelastung in unserer Stadt was uns allen zu Gute kommen würde.
Dafür müssen die Stadtväter aber auch was tun, das Radfahren in der Stadt muss attraktiver werden damit die Menschen eher auf das Fahrrad zurück greifen und das Auto für Kurzstrecken auch mal stehen lassen.
Wenn du das nächste mal bei 30 Grad im Schatten mit deinem Auto in der Innenstadt im Stau stehst und ich gemütlich mit dem Rad an dir vorbei fahre, denkst du hoffentlich an mich :-)
Das sind wahre Worte,sie sprechen mir aus dem Herzen ! Bitte nehmen Sie Ruecksicht auf die Kleinsten unter uns,unsere Kinder auf dem Rad und als Fussgaenger ! Vielen Dank !
Auch wenn ich noch viel Handlungsbedarf in unserer Stadt sehe:
im Vergleich zu mancher Nachbarstadt ist Duisburg in dem Bereich sehr gut aufgestellt.
Die Beispiels-Strecke ist nicht schön, manch andere noch weniger. Klar.
Man muss aber auch mal honorieren, was alles getan wurde in jüngster Vergangenheit:
1. die Parallelstrecke (Gutenberg-Köhnen-Landfermannstraße) sind nun wunderbar zu befahren.
2. Der Kalkweg ist sehr gut geworden, durch die Abtrennung einer Radspur auf der Fahrbahn.
Und es gibt sehr viele reine Radtrassen in der Stadt, in den ehemaligen Industriegebieten und deren Wegen. Vom Rhein-Hernekanal und Sportpark mal ganz zu schweigen.
Wenn es mich mal nach Mülheim oder Ddorf verschlägt wird mir dagegen regelmäßig schlecht, das ist für Radler wirklich die Hölle.
Auch da gibt es schöne Strecken, aber die Innenstädte sind ein absoluter Horror.
Und dort ist das Geld sicher nicht so knapp.
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Ich kann es nur jedem Fotografie interessiertem empfehlen.
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