Sperrung kostet Millionen: IHK schlägt 5-Punkte-Plan für A40-Rheinbrücke Neuenkamp vor

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Tausende Pendler stehen wegen der Vollsperrung der Rheinbrücke Neuenkamp im Stau. Die Unternehmen des Logostik-Standorts Duisburg kostet die Sperrung Millionen. (Foto: Hannes Kirchner)
Duisburg: A40-Rheinbrücke |

Angesichts der anhaltenden Sperrung der A40-Rheinbrücke Neuenkamp hat IHK-Präsident Burkhard Landers einen 5-Punkte-Plan vorgeschlagen. „Die Sperrung der Brücke kostet die Unternehmen pro Tag 1,2 Millionen Euro. Auch unser Hafen als europäische Logistik-Drehscheibe leidet gewaltig. Deswegen müssen wir sehr zügig handeln, damit die Betriebe Planungssicherheit haben“, so Landers.

Der IHK-Präsident schlägt deswegen erstens vor: Die Verkehre sollten großräumig gesteuert werden, um so die Verkehrsbelastung gleichmäßig zu verteilen. Mit Blick auf die Seehäfen bedeute dies, bereits in Belgien und den Niederlanden Hinweisschilder aufzustellen. Auch eine angepasste Verkehrslenkung und optimierte Ampelschaltung im Stadtgebiet Duisburg sei erforderlich.

Die veränderten Verkehre würden zweitens ein angepasstes Sicherheitskonzept mit Tempo-Limits und Warn-Anlagen, besonders im Rückstau-Bereich, erfordern. Drittens müssten die Baustellen auf den Autobahn-Ausweichstrecken und innerhalb des Stadtgebiets Duisburg besser koordiniert werden.

Viertens sollte der aktuelle Zeitplan für den Brückenneubau unter allen Umständen eingehalten werden. Für etwaige Unwägbarkeiten wie die momentane Vollsperrung brauche es klare Notfallpläne.

Trotz beschleunigtem Planungsverfahren und bereit stehender Gelder sollte fünftens überprüft werden, ob der Neubau der A40-Brücke noch früher realisiert werden kann.
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2 Kommentare
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Jochen Czekalla aus Duisburg | 08.08.2017 | 11:21  
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 10.08.2017 | 11:43  
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