Stahlarbeiter sind herausgefordert!

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Die Gesellschafter von HKM - thyssenkrupp Steel Europe AG, Salzgitter Mannesmann GmbH und Vallourec Tubes SAS - haben bekanntgegeben, künftig 1 Mio to Stahl weniger pro Jahr auf HKM produzieren lassen zu wollen. Damit sind bis zu 600 der aktuell noch ca. 3.300 Arbeitsplätze auf HKM akut bedroht. Das kann der Beginn eines Tots auf Raten für die Hütte sein.
Arcelor-Mittal will mit der IG Metall über einen "Sanierungstarifvertrag" für das Ruhrorter Werk verhandeln. Die Belegschaft der modernsten Drahtstrasse der Welt soll für die Sicherung der Profite des weltgrößten Stahlkonzerns verzichten!
thyssenkrupp verkauft das Stahlwerk in Brasilien an Ternium, um die Stahlsparte schlank für die Fusion mit Tata Steel zu machen.
Darin kommen die ersten Auswirkungen der begonnenen Neuordnung der weltweiten Stahlindustrie zum Ausdruck. Die Stahlkonzerne tragen die damit verbundene Vernichtungsschlacht auf dem Rücken der Beschäftigten, ihrer Familien und den Stahlregionen überall auf der Welt aus.
Das fordert die Stahlarbeiter heraus, konsequent den Kampf um ihre Arbeitsplätze und die Zukunft gerade auch der Jugend zu führen und sich dazu international zusammenzuschließen.
Der Direktkandidat der Internationalistischen Liste/MLPD zu den Landtagswahlen im Wahlkreis 63 / Duisburg IV - Wesel V, Peter Römmele, selbst Stahlarbeiter bei thyssenkrupp Steel in Beeckerwerth und Landesvorsitzender der MLPD NRW, erklärt dazu:
"Wir Stahlarbeiter müssen uns auf einen internationalen Kampf um die Arbeitsplätze vorbereiten und ihn mit dem Kampf zum Schutz der natürlichen Umwelt verbinden. Dabei ist die wichtigste ökonomische Forderung die nach der 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich. Die SPD/Grüne-Landesregierung wird uns da nicht helfen. Sie ist den Opelanern in den Rücken gefallen und hat die Schließung mitgetragen. Dasselbe Spiel im Bergbau. Da hilft kein Hoffen auf die SPD, die seit Jahren für den kampflosen Abbau von Arbeitsplätzen steht. Die MLPD und ihre Stahlgruppen arbeiten seit über 40 Jahren in und vor den Stahlbetrieben, fördern den konsequenten Kampf um die berechtigten Forderungen der Stahlarbeiter! Diese sind im Kapitalimus letztlich nicht zu erfüllen - eine Zukunft jenseits von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung, der echte Sozialismus, das ist unsere Zukunftsperspektive."
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