Szenario: CDU und CSU trennen sich und kandidieren beide bundesweit - eine Chance für Deutschland

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Duisburg: Duisburg | Vor mehr als einem Jahr wagte ich im Hinblick auf unsere künftige Parteienlandschaft für 2025 folgenden Blick in die Glaskugel:

"Die CDU, die in den zwei Jahrzehnten bis 2015 fast unmerklich (alternativ unmerkelich) von der rechten Mitte nach links gerückt ist, hat jetzt die Mitte für sich vereinnahmt und ist die einzige große Volkspartei mit knapp 40 Prozent der Wählerstimmen.

Die Schwesternpartei CSU, die sich händeringend einige Jahre darum bemüht hatte, das rechts von der CDU hinterlassene Vakuum zu besetzen, hat sich in einem schmerzlichen Prozess um 2020 von der CDU getrennt und kandidiert nun bundesweit. Dort befindet sie sich in einem starken Konkurrenzkampf mit der AfD, der es nach dem Überbordwerfen aller rechtsradikalen Kräfte gelungen ist, sich als neue nationalkonservative Partei zu etablieren. Dabei liegt sie in der Wählergunst vor der CSU. AfD knapp unter 20 Prozent, CSU 10 Prozent.

Die SPD wurde von der CDU weder nach links noch nach rechts verdrängt, sondern nach unten. Sie lebt hauptsächlich von ihren traditionellen Wählern und fristet ein Dasein um die 10 Prozent.

Die einzige weiterhin echte linke Partei ist DIE LINKE, die sich weiterhin polarisierend als Anwalt der ärmeren Bevölkerung und des Friedens zu profilieren versucht und bei knapp 10 Prozent stehen bleibt.

Die Partei B`90/Die Grünen hat sich mit ihren umweltpolitischen Hauptanliegen überlebt, zumal diese längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr sind, und ist froh, wenn sie überhaupt in manche Parlamente einziehen kann.

Die FDP ist zu einer Splitterpartei verkümmert und steht kurz vor ihrer Auflösung.

Extremistische Parteien haben in Deutschland keine Chance."


Besonders in einem Punkt hat mein neuerlicher Blick in die Glaskugel das Szenario verändert: Die Loslösung der CSU von der CDU wird schon früher stattfinden, womöglich noch vor der Bundestagswahl 2017, so dass beide Parteien sich schon im kommenden Jahr bundesweit als Konkurrenten zur Wahl stellen. Und die CSU als einzige Partei, die das große bisherige Vakuum zwischen den etablierten Parteien und der rechtspopulistischen AfD ausfüllen wird, könnte es in 2017 bereits auf 20-25 Prozent bringen, besonders zu Lasten der AfD, aber auch zu Lasten der CDU.
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Volker Dau aus Bochum | 28.12.2016 | 20:37  
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Jens Wittbrodt aus Bochum | 28.12.2016 | 21:17  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 28.12.2016 | 21:27  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 28.12.2016 | 22:00  
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Sascha Köhle aus Herten | 29.12.2016 | 08:01  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 29.12.2016 | 09:32  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 29.12.2016 | 12:46  
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Sascha Köhle aus Herten | 29.12.2016 | 17:44  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 29.12.2016 | 18:54  
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Volker Dau aus Bochum | 29.12.2016 | 19:22  
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Martina Janßen aus Hattingen | 29.12.2016 | 22:09  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 29.12.2016 | 22:38  
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Sascha Köhle aus Herten | 30.12.2016 | 10:51  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 06.02.2017 | 21:55  
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