Tarifrunde und „gerechte Rente“ für wiedergewählten Vorsitzenden Friedhelm Bierkant Top-Themen 2013

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Friedhelm Bierkant ist der „neue alte“ Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbands Duisburg-Niederrhein (Foto: Petra Berger)
IG BAU Duisburg-Niederrhein setzt auf Kontinuität

Baugewerkschaft zeigt Kontinuität: Friedhelm Bierkant wird auch in den kommenden vier Jahren den Bezirksverband Duisburg-Niederrhein der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt führen. Auf dem Bezirksverbandstag wurde der 66-Jährige jetzt erneut an die Spitze der IG BAU gewählt. Als „oberster Mann vom Bau“ ist Friedhelm Bierkant Sprachrohr für seine Gewerkschaft – vom Maurer über den Dachdecker bis zum Gerüstbauer. Darüber hinaus vertritt er die Interessen von Forstbeschäftigten, Gärtnern, Floristinnen und Gebäudereinigerinnen. Als „Vize“-Bezirksvorsitzender wurde Jürgen Goldschmidt im Amt bestätigt.

Im Bundestagswahljahr sieht der wiedergewählte Vorsitzende drei große Herausforderungen: Das Thema „Rente“ sowie die Tarifrunden im Bauhauptgewerbe und in der Gebäudereinigung. Neben der Forderung nach einem Lohnplus von 6,6 Prozent im Bauhauptgewerbe ist dem Chef der IG BAU Duisburg-Niederrhein auch die Erhöhung der Gebäudereiniger-Löhne um 70 Cent pro Stunde eine „Herzensangelegenheit“. Für die Tarifauseinandersetzungen sei die IG BAU „vor Ort“ gut aufgestellt, so Friedhelm Bierkant.

Als Gradmesser für soziale Gerechtigkeit sieht der „neue alte“ IG BAU-Bezirksvorsitzende den Kampf um eine ausreichende und angemessene Altersversorgung an. „Bis 67 arbeiten zu müssen, das geht für viele einfach nicht. Das hält kein Gerüstbauer, kein Dachdecker und kein Landschaftsgärtner durch“, so Bierkant. Im Wahljahr sei das Thema „Rente 67“ weiterhin das sozialpolitische Reizthema Nummer eins. Es müsse verhindert werden, dass Beschäftigte, die aus gesundheitlichen Gründen vor Erreichen des regulären Rentenalters aus dem Arbeitsleben ausscheiden, in die Altersarmut abrutschten. Der IG BAU-Bezirksvorsitzende kündigte an, in den kommenden Monaten hier auf Parteien und Abgeordnete einzuwirken – und zwar unter dem Motto: „Wir haben die Wahl: Rente muss zum Leben reichen!“.
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