VRR-Semesterticket

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Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat am Donnerstag, 19. März, den erweiterten Vertragsentwurf zum Semesterticket beschlossen. Damit legte das politische Gremium den Grundstein für den Erhalt des Semestertickets im VRR. Die Fraktionsspitzen im Verwaltungsrat, Norbert Czerwinski (Grüne), Frank Heidenreich (CDU) und Wolfgang Weber (SPD) präsentierten im Anschluss an die heutige Sitzung zusammen mit VRR-Vorstand José Luis Castrillo den anwesenden Studierendenvertretern das Vertragswerk. Dieses basiert im Wesentlichen auf dem Beschluss dieses Gremiums vom 27. Juni 2014. Der VRR kam den Studierenden jedoch entgegen und integrierte eine Reihe von Punkten, welche die Studierendenvertreter im Rahmen von Gesprächen mit dem VRR-Vorstand eingebracht hatten. Die wirtschaftlichen Eckpunkte bleiben hingegen unverändert.

Der Verkehrsverbund hatte Asta-Vertreter verschiedener Hochschulen Ende Februar zu einem weiteren Gespräch nach Gelsenkirchen eingeladen. Bei dieser Gelegenheit hatten die Studierenden Anregungen und Wünsche eingebracht, welche nach einer juristischen Prüfung durch den VRR in den Vertrag aufgenommen und heute durch den Verwaltungsrat legitimiert wurden. Beschlossen wurde die Erweiterung der Personen- und Fahrradmitnahme, welche bisher im Rahmen der Preisstufe D galt, auf das komplette Verbundgebiet. Zudem ging es um die Integration bisheriger Zusatzvereinbarungen – beispielsweise zur Verlängerung der Kündigungsfrist – in den Gesamtvertrag. Darüber hinaus wurden verschiedene Formulierungen aktualisiert und lokale Besonderheiten sowie Vertriebsprozesse hinzugefügt. Ebenfalls kam der VRR dem Wunsch der Studierendenvertreter bezüglich der Zusendung eines neuen Mustervertrages zum NRW-Semesterticket nach. Gegen einen Aufpreis haben die Hochschulen die Möglichkeit, sich für eine landesweite Gültigkeit des Tickets zu entscheiden. Der entsprechende Vertrag wird den Partnern üblicherweise nach der Unterzeichnung des VRR-Semesterticketvertrags überstellt, da er auf diesem aufbaut.

Die Fraktionsvorsitzenden im Verwaltungsrat, Norbert Czerwinski (Grüne), Frank Heidenreich (CDU) und Wolfgang Weber (SPD), bedankten sich gemeinsam mit José Luis Castrillo im Namen des VRR und dessen Verkehrsunternehmen bei den Studierendenvertretern „für die konstruktiven Gespräche“ und betonten: „Der VRR inklusive seiner politischen Gremien ist damit den Studierenden noch einmal entgegengekommen und hat die Basis geschaffen für den Erhalt des Erfolgsmodells Semesterticket.“ Nun herrsche „Zuversicht, dass die Studierenden sich in den anstehenden Abstimmungen ebenfalls für das attraktive Angebot entscheiden und auch in Zukunft günstig in Studium und Freizeit mobil sind.“

Ein zusätzlicher, durch die Studierenden eingebrachter Punkt betrifft die Vorverlegung der Gültigkeit des Semestertickets für Erstsemester um einen Monat, damit Studienanfänger das Ticket für den Besuch von Vorkursen nutzen können. Zu diesem Aspekt signalisierten die Gremienmitglieder Norbert Czerwinski, Frank Heidenreich und Wolfgang Weber bereits heute den politischen Willen, „dass für diesen Sachverhalt eine tarifliche Lösung bis Ende des Jahres gefunden wird“.

Bereits im August 2014 hatten der VRR und die örtlichen Verkehrsunternehmen 34 Hochschulen bzw. Studierendenvertretungen im Verbundgebiet ein unterschriebenes Vertragsangebot für die Fortführung des Semestertickets vorgelegt. 16 Hochschulen (14 Verwaltungen und zwei Asten) haben dieses Angebot bereits akzeptiert. Auch diese Institutionen erhalten in den kommenden Tagen das heute beschlossene erweiterte Vertragswerk.

Diese Pressemitteilung stammt vom VRR - Verkehrsverbund Ruhr.
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