A40 Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp: Sperrung für LKW auf Dienstag verschoben

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Staus auf der A40 Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp und Umgebung sind vorprogrammiert. Foto: Hannes Kirchner
Staus und Verkehrschaos sind vorprogrammiert: Seit Freitag, 27. Februar, läuft der Verkehr auf der A40-Rheinbrücke Neuenkamp in Richtung Essen nur noch über eine Fahrspur, ab Dienstag, 10. März, dürfen in diese Richtung keine LKW und Fahrzeuge mehr fahren, die schwerer als 3,5 Tonnen sind. Richtung Venlo bleibt die Brücke allerdings zweistreifig befahrbar.

Grund für die wahrscheinlich fünf Wochen dauernden Einschränkungen sind dringend notwendige Schweißarbeiten an den schwer geschädigten Brückenträgern.

Eigentlich sollten Fahrzeuge, die schwerer als 3,5 Tonnen sind, schon am Freitag, 6. März, in Fahrtrichtung Essen von der Brücke verbannt werden. Die Sperrung wurde allerdings vom Landesbetrieb Straßenbau NRW auf kommenden Dienstag verschoben und greift dann voraussichtlich ab 12 Uhr. Grund für den Aufschub ist ein geändertes Umleitungskonzept.

Mit dieser Maßnahme wolle man den Spediteuren entgegenkommen, die die zahlreichen Gewerbegebiete in Duisburg westlich des Rheins erreichen wollen. Die LKW können nach dem neuen Verkehrskonzept bis Duisburg-Rheinhausen auf der A40 verbleiben und werden nicht schon ab dem Autobahnkreuz Moers abgeleitet. Von Rheinhausen sind viele Betriebe gut erreichbar.

Die großräumige Umleitung gilt jedoch weiterhin an dem Autobahnkreuz Moers über die Autobahnen A57, A42 und A3 bis zur A40. Für das neue Konzept müssen die geplanten Umleitungsschilder angepasst und neu produziert werden. Aus diesem Grund muss der Beginn der Sperrung verschoben werden.


Verkehrsminister Groschek vor Ort


NRW-Verkehrsminister Michael Groschek war am vergangenen Montag vor Ort, um über das aktuelle Schadensbild und das weitere Vorgehen zu informieren. Er stellte eine neue Rheinquerung in Aussicht, Baubeginn 2019 oder 2020. Fertiggestellt sein könnte das Bauwerk in zehn, elf Jahren. Investieren, statt lamentieren sei nun angesagt, so Groschek. Bis der Ersatz steht, wird es allerdings immer wieder zu Einschränkungen und erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Reparaturarbeiten kommen, um die alte Brücke befahrbar zu halten.
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