Auf drei weitere Jahre! Stadt Duisburg erneuert Vertrag mit Verbraucherzentrale bis 2019

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Bei der Vertragsunterzeichnung: Umwelt- und Verbraucherschutz-Dezernent Ralf Krumpholz, Oberbürgermeister Sören Link, NRW-Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski und Marina Steiner, Leiterin der Bberatungsstelle Duisburg. (Foto: Frank Preuß)
Duisburg: Verbraucherzentrale | Auf drei weitere gute Jahre! Oberbürgermeister Sören Link und der NRW-Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski unterzeichneten jetzt eine vertragliche Vereinbarung zur Finanzierung der Verbraucherberatung bis Ende 2019.

Mit einem städtischen Finanzierungsanteil von 133.000 Euro pro Jahr wird die Arbeit des Beratungsteams in der Einrichtung an der Friedrich-Wilhelm-Straße 30 auch über 2016 hinaus auf ein sicheres Fundament gestellt. Die andere Hälfte der Kosten trägt das Land Nordrhein-Westfalen.

Die unabhängige Verbraucherarbeit hat also Zukunft. Mittlerweile erhalten die Berater Anfragen zu Themen aus vielen verschiedenen Bereichen. Einen großen Anteil hat dabei sicher die digitale Welt mit unerwünschten Abonnements, länger werdenden Verträgen und plötzlichen und unverhältnismäßigen Zahlungsaufforderungen. Handys, Tablets, Apps, Reader, PCs und andere digitale Technik stellen die Verbraucher vor differenzierte Anforderungen. Gut, wenn man einen Ansprechpartner hat, falls dubiose Rechnungen ins Haus geflattert kommen.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Verbraucherzentrale Duisburg bieten Unterstützung. Auf Deutsch – doch häufig kommt es auch vor, dass Kunden mit Übersetzer hier sitzen. Es gibt sogar ein Infotelefon auf Türkisch. Immer häufiger kommt es auch vor, dass Flüchtlinge den Rat der Verbraucherzentrale suchten. „Dies ist unter anderem ein Gradmesser für Integration, denn man muss schließlich zunächst einmal erfahren, dass die Möglichkeit besteht, sich bei uns Rat zu holen“, so Beratungsstellenleiterin Marina Steiner von der Verbraucherzentrale. „Wenn wir einmal nicht direkt helfen können, bieten wir eine umfangreiche Verweisstruktur, zeigen unseren Kunden, wo sie mit ihrem Anliegen richtig sind.“

Anerkennende Worte fanden auch Oberbürgermeister Sören Link und Beigeordneter Ralf Krumpholz. „Für vor- wie nachsorgenden Rat und ihre tatkräftige Unterstützung ist die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW eine glaubwürdige und kompetente Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger, die aus unserer Mitte nicht mehr wegzudenken ist“, so Oberbürgermeister Sören Link.
Auch Ralf Krumpholz, Beigeordneter der Stadt Duisburg, lobte die wichtige Arbeit und die gute Vernetzung mit der kommunalen Verwaltung. „Besonders hilfreich sind hierbei die Beratungs- und Informationsangebote im Bereich Telekommunikation, Energienutzung, Patientenrechte und Finanzdienstleistungen.“

Wegweiser durch den Paragraphendschungel


Schuldzinski betonte, dass rund 11.200 Anfragen jährlich ein Indiz dafür seien, dass die Duisburger auf ihre Beratungsstelle nicht verzichten wollen. „Deshalb sind wir froh, dass diese Anlaufstelle für alle Fragen des Verbraucheralltags auch in den kommenden Jahren mit dem bewährten Angebot fortgeführt wird“, betonte Schuldzinksi, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW.
Verbraucherarbeit ist auch und gerade bei engen Haushaltslagen eine unverzichtbare Hilfe. „Jeden Tag kommen Duisburgerinnen und Duisburger zu uns, die uns sagen, wie froh sie sind, dass wir uns für ihre Belange einsetzen. Häufig sind wir der Wegweiser durch den undurchdringbaren Informations- und Paragraphen-dschungel“, so Marina Steiner.

Text: Janina Schulze
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