AWO-Ortsverein Wanheimerort fordert barrierefreie Haltestelle „Im Schlenk“

Anzeige
Erika Magar (links) im Gespräch mit OB Sören Link
 
Darum geht es !!!

Erika Magar geht langsam die Geduld aus. Die Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Wanheimerort appelliert eindringlich an Oberbürgermeister Sören Link.


Ihre Forderung: eine barrierefreie Straßenbahnhaltestelle Im Schlenk für die U79!


"Geplant hat man lange genug. Die Fördergelder vom Land und VRR sind auch vorhanden. Was behindert jetzt noch den Umbau?", fragt Erika Magar.

Eindringlich sagt sie weiter: "Es wäre schön, wenn man den Bewohnern in Wanheimerort mitteilen könnte, dass mit dem Umbau jetzt endlich begonnen wird. Langsam aber sicher haben die Menschen kein Verständnis mehr für die jahrelange Hinhaltetaktik." Bereits seit 1995 setzt sich der Ortsverein mit mehr als 400 Mitgliedern für den Umbau der Haltestelle am Kreuzungspunkt des Stadtteils ein.

Und schon im Dezember 2010 habe ich ausführlich über die Planungen im LOKALKOMPASS berichtet:

13 Mio. Euro für barrierefreien Ausbau der Stadtbahnlinie U 79 zwischen Wanheimerort und Hochfeld

Die Dringlichkeit des Anliegens erhöhte sich durch die Entwicklungen in Wanheimerort.

Die AWO-Duisburg baute zwischenzeitlich an der Kreuzung Im Schlenk/Düsseldorfer Straße ein AWOcura-Seniorenzentrum. 2013 wurde die barrierefreie Seniorenwohnanlage "AWO-Kranichhof" fertiggestellt. Auch die AWO-Familienbildung, die von Müttern mit Kinderwagen vielfach genutzt wird, hat ihren Standort im Kranichhof. Das bedeutet, mehr ältere Menschen sowie Eltern mit Kindern nutzen die Haltestelle.

"Es besteht Bedarf, und wir haben die Notwendigkeit eines Umbaus mehrfach klar formuliert. Niemand bestreitet, dass wir eine barrierefreie Haltestelle brauchen. Aber es geschieht einfach nichts", klagt Erika Magar.

Die Stadt habe bereits für 2013 angekündigt, der Entwicklung in Wanheimerort Rechnung zu tragen. Es sei aber bei der Ankündigung geblieben.

"Bei der Veranstaltung ‚Innenstadtentwicklung und Duisburger Großprojekte‘ am 22. Januar hatte Carsten Tum, der Dezernent für Stadtentwicklung, mir zugesagt, mich innerhalb von sechs Wochen zu informieren, wie weit die Planungen sind. Es kam aber keine Nachricht. Auch auf schriftliche Rückfragen wurde nicht geantwortet. Deshalb habe ich den Oberbürgermeister direkt angesprochen", erläutert die Vorsitzende.

Ausdrücklich bedankt sie sich bei der SPD-Landtagsabgeordneten Sarah Philipp.

"Sie hat uns im Ortsverein besucht und sich die Situation persönlich angeschaut. Sarah Philipp hat dazu beigetragen, dass die Fördermittel des Landes und des VRR bereitgestellt wurden. Sie hat außerdem zugesagt, sich über die Sachlage zu informieren und uns darüber zu benachrichtigen. Und sie hat Wort gehalten",
berichtet Erika Magar.

Der AWO-Ortsverein Duisburg-Wanheimerort werde weiter für den Umbau kämpfen und nicht nur die AWO-Duisburg stehe hinter diesen Plänen, sondern auch die Wanheimerorter Bürger.

Erika Magar: "Auch wenn die Stadt uns hinhält. Wir geben nicht auf."

Nach 20 Jahren, die der Ortsverein bereits für den notwenigen Umbau wirbt, werde es
nun Zeit, deutlich zu fordern, dass die Bauarbeiter endlich anrücken.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.