„Hui und Pfui – trauriger Kontrast“ Ein leider von Menschen gemachter Kontrast am Fähranleger und der Rheinaue in Duisburg-Walsum
Der Fähranleger in Duisburg-Walsum und die Rheinaue (grenzt direkt am Anleger) sind für mich ein wunderbares Erholungsparadies. Fast jeden Samstagvormittag gehe ich dort hin, denn es gibt dort fast noch unberührte Natur. Wer meint, das ist doch langweilig, der irrt ganz gewaltig. Es ist dort immer noch reizvoll, auch wenn ich mit den dort lebenden Tieren fast schon auf „du und du“ bin. Egal zu welcher Jahreszeit, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, es gibt immer etwas zu entdecken, was man noch nicht gesehen hat. Langeweile kommt dort garantiert niemals auf.
Leider fällt mir in letzter Zeit dort immer häufiger auf, dass einige Zeitgenossen dort ihren Abfall, besonders in der Nähe des Fähranlegers, einfach liegen lassen. Im Uferbereich liegt der letzte Rest der Grill-Party sowie der Grill selbst. Achtlos entsorgte Stühle und Liegen und sogar Decken sind nicht zu übersehen. Von den vielen zerbrochenen Glasflaschen, die die Tiere schwer verletzten können, findet man auch Pullover, Schuhe und vieles andere mehr. Es ist mittlerweile schon ein sehr trauriger Anblick. Die in der Nähe des Fähranlegers aufgestellten Mülltonnen werden einfach ignoriert. So etwas kann ich einfach nicht verstehen. Die Verursacher machen sich wirklich keine Gedanken, wie es hier jetzt und evtl. in zehn Jahren oder später aussehen wird. Wenn es keine Gelegenheit gibt den Müll zu entsorgen, sollte es doch möglich sein, diesen einfach mit nach Hause zu nehmen und dort in der Mülltonne werfen.
Es gibt aber auch ein lobenswertes Beispiel: Im Juli letzten Jahres sammelte eine Schulklasse in den Wiesen den Müll ein und tackerte diesen – mit dem Warnhinweis „Es könnte hier so schön sein, ist es aber nicht!!“ auf ein großes schön bemaltes Brett und stellten es als Warnung in der Rheinwiese auf. Eine wirklich tolle Leistung und gute Idee – nützte aber leider nichts. Schade!, denn die Müllbilder in diesem Beitrag stammen alle vom letzten Samstag (11. Juni)!
Ganz bewusst habe ich die Müllbilder in die anderen Fotos gemischt, damit man sich so richtig ein Bild machen kann.
Bernhard, bei solchen oder ähnlichen Events ist es doch ganz normal.
Aber zu ganz normalen Zeiten , an ganz normalen Plätzen ???
Ist doch nicht mehr normal, solch Phlegmatismus der Umwelt und den anderen Menschen gegenüber.
Hallo Günter, danke für den Hinweis, aber so krass wollte ich es nicht ausdrücken, obwohl es stimmt. Es ist wirklich schade, wie die Natur verschandelt wird. Diesen Beitrag habe ich eigentlich nur "reingestellt", um einmal zu zeigen, was so "nette" Mitmeschen alles so treiben. Daher habe ich ja auch bewusst die schönen und die dreckigen Fotos praktisch nebeneinander gestellt.
PS: Gestern war ich wieder in der Rheinaue und habe dort ganz gezielt darauf geachtet: Demolierte Bänke, umgekippte Müllbehälter (leider nur sehr wenige zu finden - wurden wahrscheinlich aber schon lagen nicht mehr geleert -, selbst leere Margarineschalen findet man dort. Am Vatertag machten mein Mann und ich eine Fahrradtour von Walsum zur Grafenmühle. Der Wald dort sah sehr sauber aus. Da sieht man auch, dass es anders geht.
Dir und allen LKlern vielen Dank für Eure Kommentare und allen noch einen schönen Pfingstmontag.
Ein sehr schöner, abwechslungsreicher Beitrag. Es sieht aber so aus, als wenn es sich zumindest bei einigem Müll, wie z. B. dem Fußball, um Treibgut handelt. Das ändert jedoch nichts an dem Umstand, daß viele leider die Natur immer noch als Müllkippe sehen, obwohl es in jeder Kommune legale Möglichkeiten der Entsorgung gibt.
Superschöne Bilder, dass mit dem Müll ist immer das Selbe. Denn Menschen kann man nicht so einfach ändern, erst wenn das Bewusstsein des einzelnen sich ändert, wird es mal besser. In einen Schlager von Uwe Busse heißt es: "Der Mensch braucht die Welt, aber die Welt den Menschen nicht". Und was machen wir???
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