Soziale Phobien - Mitglieder für eine neue Selbsthilfe gesucht

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„Da ist die Angst mit fremden Menschen reden zu müssen oder zu einer Gruppe von Menschen dazu zu stoßen. Die Angst mit dem Vorgesetzten zu sprechen. Angst im Beisein anderer zu telefonieren, zu schreiben oder zu essen. Eine eigene Feier zu geben – unvorstellbar. Eine Liebesbeziehung einzugehen
– kaum denkbar...Am liebsten verkriechen, Schutz suchen, sich an ein oder zwei Menschen klammern, mit denen es geht. Oder ein Schluck Wein zum locker werden…vielleicht Tabletten…?“
Soziale Phobien schränken das Leben enorm ein. Häufig reden die Betroffenen sich ihre Strategien, mit denen sie der Angst begegnen, schön, verharren monatelang, manchmal jahrelang isoliert und einsam.
Was hilft?
Neben Psychotherapie kann auch eine Selbsthilfegruppe helfen. Kostenfrei und ohne Überweisung trifft man hier auf Menschen, die die gleiche Sprache sprechen, die sofort verstehen und nachfühlen können, wie stark die Ängste den Alltag belasten können. Die Betroffenen merken schnell, dass sie mit dem Problem nicht alleine da stehen. Das entlastet. Erfahrungen werden ausgetauscht, man freut sich an Fortschritten. Das stärkt und tut gut. - Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg und der Verband der Selbsthilfe Soziale
Phobie (VSSP) NRW wollen in Duisburg eine Selbsthilfegruppe zum Thema soziale Phobie gründen.
Betroffene Interessierte melden sich bei der
Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen unter
Tel.: 0203 – 60 99 041 oder per E-Mail unter
selbsthilfe-duisburg@paritaet-nrw.org.
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