Tanztour in den Mai durch Duisburg

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  Den 30. April nutzten Detlef Schmidt und ich zu einer kleinen „Tingeltour“ durch die Veranstaltungen zum

„Tanz in den Mai“

die oftmals auch zu „Smokers out“ Partys genutzt wurde.

Doch nur in wenigen der von uns besuchten Lokalitäten fürchtet man die Neuregelung, die seit dem 1. Mai greift, und Raucher aus den Gaststätten in NRW verbannt. Diese verfügen über genügend Platz vor ihren Gasträumen oder eine großzügige Terrasse.

Ballroom Atmosphäre mit Seeblick trafen wir im „Haus Seeblick“ in Wedau am Masurensee an. Das „Duo Melody“ spielte live zum Tanz auf und die Atmosphäre war einfach nur genial. Die Raucher treffen sich bereits seit Monaten auf der großen Terrasse. Also kein Problem mit dem neuen Rauchergesetz. Danke übrigens für die nette Bewirtung der Thekenmannschaft.

Um 19.30 Uhr sind es schon gut 50 Maitänzer und Maitänzerinnen im Saal, die ihr Tanzbein schwingen. Hier ist es sogar eine Ersatzveranstaltung für den „Tanztee“ am Sonntagnachmittag.

Weiter in die Heimaterde in Wanheimerort

Musik der 70er und 80er Jahre von DJ Peter klingt aus den Lautsprechern, als wir das Kleingartenheim der „Heimaterde“ betreten. Und natürlich erfüllt der DJ die Wünsche der Tänzerinnen und Tänzer, die sich aber erst einmal vorsichtig dem Tanzboden nähern.

Das Publikum ist zwar eine Generation jünger, aber eben etwas zögerlich. Rauchtechnisch greift man auch in der Heimaterde auf die überdachte Terrasse zurück. Wirtin Angelika gibt uns zu verstehen, dass auf dieser Platz für 80 Personen ist und man hat einen herrlichen Blick ins Grüne.

Man hat auch hier nach der ersten Neuregelung für Raucher nicht umgebaut und Gelder investiert, die der Staat den gebeutelten Wirten nicht zurückzahlt. Um 20 Uhr sind es auch hier schon 50 Gäste, die sich zu den Rhythmen der Hits dann doch nach und nach auf die Tanzfläche wagen. Viele Stammgäste, Kleingärtner und Besucher genießen die lockere Atmosphäre und bei Lolitas „Seemann lass das träumen“ singen alle mit.

Petras Waldcafe hat ebenfalls zum Tanz geladen

Schöne Musik kommt auch bei Petra Schönfeldt aus der Musikbox. Als wir eintreffen, singen und schunkeln die Gäste zum

„So ein Tag so schön wie heute“

von De Boore. Ob man sich über unseren Besuch so freut? Der Vorsitzende des Wanheimerorter Bürgervereins, Werner Halverkamps, ist ebenfalls außer Rand und Band. Er kommt schon seit Jahren hierhin um in den Mai zu tanzen. Und es wäre nicht Petra Schönfeldt, wenn es nur ein ganz normaler Tanzabend wäre.

Die aus dem Duisburger Karneval bekannte „Singende Putzfrau“ legt „Lieder zum Mitmachen“ auf, und die ganze Tanzgesellschaft macht natürlich mit. „Petra macht sie alle strubbelig,“ erklärt uns Frau Geise, Seniorchefin des bekannten Reifenhauses in Wanheimerort, die mit ihren 95 Lenzen noch kräftig mitfeiert.

Die gut 80 Gäste haben auch keine Probleme mit dem Rauchverbot, denn bereits seit Monaten sind die Raucher auch hier im „Waldcafe“ die Raucher vor die Türe verbannt. In einem Zelt ist man vor Witterungseinflüssen bestens geschützt.

Dann legt die Verkleidungskünstlerin so richtig los und schlüpft in verschiedene Rollen bekannter Stars und Sternchen. Mit „Er hat ein knallrotes Gummiboot“, jenem Schlager und Ohrwurm von Wencke Myhre aus dem Jahr 1970 geht es los, und Petra tapert im Badeanzug und mit Gummiente durch das Cafe.

Andrea Stein wurde Maikönigin im „Haus Kaiserberg“

Live Gesang und gute Stimmung erwarten uns bei unserer vierten Adresse an diesem Abend. Und fast die gesamte Duisburger Karnevalsszene ist der Einladung vom „Närrischen Stammtisch“ gefolgt, der den Abend voll und ganz wieder dem „Guten Zweck“ gewidmet hat. Eine Tombola füllt nach und nach die Schatulle.

Hier erleben wir dann auch die Wahl der Maikönigin. Noch Inhaberin Ricarda Bothen wartet schon darauf, wer ihre Nachfolgerin wird. Und die Vereinsmitglieder gehen durch die Reihen und verteilen Berliner Ballen an die anwesenden Damen.

Und dann gibt der 1. Vorsitzende Detlef Woiwode das Signal und die Damen beißen herzhaft in die Marmeladen Krapfen. Und in einem ist ein „Leckerli“ versteckt, und wer es findet wird Maikönigin. An diesem Abend ist es Sängerin Andrea Stein, die die als neue Maikönigin die Scherpe von ihrer Vorgängerin Ricarda Bothen erhält.

Und gleich danach steigt die Künstlerin und gleichzeitige Maikönigin auf die Tische und liefert eine geniale „70er Jahre Show“. Beim Amarillo kommen Prinz Dirk II. und seine Crew so richtig in Fahrt und machten heftigst mit. War es doch eins ihrer Sessionslieder.

Letzte Station des Abends - der Huckinger Steinhof

Auf unserem Heimweg kommt es in Huckingen dann auch noch zu einem „Heimspiel“. Gut 1200 Gäste feiern ausgelassen und rocken den Saal der Huckinger Festhalle. Gleich an fünf Theken bedienen die Schützen der St. Seb. Bruderschaft die durstigen Besucher, die noch bis in die frühen Morgenstunden feiern. Und traditionell und standesgemäß begrüßte man in Huckingen musikalisch den Wonnemonat mit dem Volkslied „Der Mai ist gekommen“.

Unsere Rundreise hat uns gezeigt, wie unterschiedlich man in Duisburg die Tradition des Maitanz pflegt!

Detlef Schmidt hat nach seiner Genesung die Fotostrecken der einzelnen Veranstaltungen eingestellt, die hier zu finden sind:

http://www.lokalkompass.de/duisburg/ratgeber/fotos...

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