Update 4: Auch die zweite Bombe in Duisburg-Kaßlerfeld ist entschärft - alle Sperrungen aufgehoben!

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  Duisburg: Ruhrdeich |

Update 4, Stand 21.18 Uhr:
Auch die zweite Bombe konnte erfolgreich entschärft werden. Damit sind alle Sperrungen aufgehoben.

Update 3, 21.08 Uhr:

Die erste Bombe wurde erfolgreich entschärft. Die Sperrungen bleiben natürlich bestehen bis die zweite Bombe entschärft wurde; diese beginnt in den nächsten Minuten.


Update 2, 20.30 Uhr:

Der Einsatz zur Bombenentschärfung läuft planmäßig. Alle Sperren sind besetzt und aktiviert. Die betroffenen Anwohner sind informiert.

Zwei geheingeschränkte zu evakuierende Personen mussten mit Hilfe eines Krankenwagens in ein Krankenhaus verbracht werden.

Die zuvor benannten Autobahnen sind nun gesperrt.
Die Entschärfung der ersten Bombe steht kurz bevor.

Es sind 58 Polizisten, 35 Feuerwehr Einsatzkräfte und 90 Mitarbeiter vom Bürger- und Ordnungsamt im Einsatz.


Update 1,  15.55 Uhr: Zweite Bombe bestätigt

Der Verdachtsmoment der zweiten Fundstelle hat sich bestätigt (siehe neuer Plan).
Auch hierbei handelt es sich um eine Zehn-Zentner Bombe mit Aufschlagzünder.
Die Entschärfung erfolgt direkt im Anschluss an die Erste. In dieser Evakuierungszone leben circa 10 Personen. Die Sicherheitszone hat sich auf 3.709 Personen erhöht.
Betroffen sind jetzt auch mehrere Sportplätze südlich der Futterstraße (in der Sicherheitszone).
Gesperrt wird auch die Aackerfährbrücke.





In Duisburg-Kaßlerfeld am Ruhrdeich wurde bereits am 22. Februar bei Sondierungsmaßnahmen im Rahmen der Baustelle zum Ruhrtalradweg eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Aufschlagzünder gefunden, konnte aber bisher nicht geborgen werden. Heute wird ein neuer Versuch gestartet werden, die Bombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst zu entschärfen.


Außerdem wird derzeit ein weiterer Verdachtspunkt auf dem gleichen Gebiet (Nähe Fährstraße) untersucht. Sollte es sich ebenfalls um eine Bombe handeln, wird diese voraussichtlich ebenfalls heute entschärft.

Das Bürger- und Ordnungsamt organisiert derzeit die weiteren Maßnahmen.

In der Evakuierungszone (Umkreis von 500 Meter um den Fundort) sind keine Personen betroffen.

In der Sicherheitszone (1000 Meter um den Fundort) leben 2.758 Personen.

Betroffen sind das Autobahnkreuz Duisburg mit der A59 und der A40 sowie die Schifffahrt auf der Ruhr. Im Evakuierungsbereich befinden sich außerdem der Betriebshof der DVG, die Metro und ein Teil der Gastronomiebetriebe im Innenhafen.

Die Entschärfung ist für heute 20 Uhr vorgesehen. In der Sicherheitszone ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 19 Uhr nicht mehr gestattet.

Alle Straßensperren rund um die Zonen greifen voraussichtlich ab 19 Uhr.

Die Sperrungen der Autobahnkreuze A40 zwischen Autobahnkreuz Kaiserberg und Anschlussstelle Häfen und A59 zwischen Autobahnkreuz Ruhrort und Anschlussstelle Duisburg-Zentrum erfolgen voraussichtlich eine Stunde vor der Entschärfung.

Die Entwarnung zur Entschärfung wird in diesem Gebiet durch die Sirenen bekannt gegeben.

Weitere Infos, auch bezüglich des zweiten Verdachtmomentes, folgen.

Informationen gibt es auch über Call Duisburg (heute Abend besetzt) unter Tel. 0203/283-2000 und das Gefahrentelefon der Feuerwehr unter 0800 112 13 13.

Informationen zu Beeinträchtigungen beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hier
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