Angenehmen Aufenthalt: Skizzen und Entwürfe für den neuen Bahnhofsvorplatz sind fertig

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Dem Modell, das am Freitag vorgestellt wurde, fehlt noch ein bisschen Farbe: Aber erkennbar ist schon die Aufgliederung des Platzes in verschiedene Bereiche durch gerade und geschwungene Bänder, die an Erdkreislinien erinnern sollen. Rechts entsteht eine neue Gebäudereihe, die das Geschäftshaus von Multi Development und Bürogebäude umfasst. Die heute vierspurige Mercatorstraße wird schmaler. WA-Fotos: Preuß

Im Rahmen eines öffentlichen Abschlussforums wurde am vergangenen Freitagabend die Charrettewoche zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes in der City erfolgreich beendet.

Fotos: von Frank Preuß

„Erfolgreich bedeutet, wir haben ein Ergebnis“, erläuterte Moderator Theis Schröder. Denn das sei zwar das Ziel einer Charrette – eines Planungsverfahrens mit maximaler Bürgerbeteiligung – aber nicht immer könne ein Erreichen des Ziels garantiert werden. Gut, in diesem Fall wurde das Ziel erreicht. Eine engagierte Gruppe von Planern, Schülern und Studenten hat sich in einer intensiven Arbeitswoche auf einen Plan einigen können, inklusive vieler der über 30 eingebrachten Ideen.

Einige ausgearbeitete Details (Fotos) konnten ebenfalls den Bürgern an Ausstellungswänden präsentiert werden.
Künftig soll die Allgemeinheit von dem Platz profitieren: Für Reisende etwa wird eine sogenannte „Kiss & Ride“-Zone eingerichtet, Geschäftsleute bekommen die Möglichkeiten für Außengastronomie, flexible Sitzmöbel, nämlich die vom früheren König-Heinrich-Platz bekannten Mercatorstühle, sollen wieder aufgestellt werden. Jugendliche erhalten einen Bereich zum Sehen und Gesehen werden. Sogar die Taxi-Innung war zufrieden: 19 Taxi-Stellplätze und für sie akzeptable Ein- und Ausfahrten sollen eingerichtet werden.

Insgesamt sorgt die Strukturierung der gesamten Fläche für eine Eingliederung des Platzes ins bisherige Stadtbild. Durch Baumreihen oder durch Reihen von Kleinsteinpflastern sollen optische Verbindungslinien geschaffen werden: zur Friedrich-Wilhelm-Straße (als Bahnhofsboulevard) oder zum Harry-Epstein-Platz vor dem Medienhaus und somit zur beginnenden Fußgängerzone. Die Oberfläche soll mit einem homogenen Gussverbund aus Beton mit Zusatzstoff gestaltet werden. Der A59-Deckel wird durch Linien aufgegliedert. Bühnenbereiche für Veranstaltungen sind denkbar. Skulpturale Bänke, große Kunstobjekte und Wasserspiele sollen den Aufenthalt noch angenehmer machen.
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