"Dat war echt klasse, Papa!" - Wenn Vater mit dem Nachwuchs auf Abenteuertour geht - das Vater-Kind-Wochenende auf Burg Blankenheim

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Jede Menge Ritter, manche schon ein bisschen müde! 30 Väter und ihr Nachwuchs hatten beim Wochenende auf Burg Blankenheim sichtlich Spaß!
Schwerter und Schilder schnitzen, Feuer machen, im Geländespiel Drachen-Eier erbeuten, beim Ritter-Tauziehen Paps durchs Gelände schleifen, Monster jagen bei der Nachtwanderung, gemeinsam das ein oder andere Würstchen verdrücken - Das Vater-Kind-Wochenende der Caritas hatte viele Highlights.

30 Väter und 44 Kinder hatten sich am Freitag auf den Weg in die Eifel zur Jugendherberge Burg Blankenheim gemacht und genossen die abenteuerliche Atmosphäre rund um die alten Gemäuer. Waren sonst eher die Nachwuchsritter in der Überzahl, so gab es diesmal einen Prinzessinnen-Überschuss.

"Purer Zufall", erklären Ludger Thiesmeyer und Jörg Schreiber vom Caritaszentrum Mitte, die seit vielen Jahren das beliebte Angebot organisieren. Auch diesmal hatten sie ein aufregendes Programm auf die Beine gestellt, das von Allen begeistert aufgenommen wurde. Und wer sagt eigentlich, dass Mädchen weniger gern schnitzen, Feuer machen oder Wappen malen? Eben!

Kinderlachen, Schleifgeräusche von Baumstämmen, die durch die Gegend gezogen werden - bei strahlendem Sonnenschein herrscht am Samstag wuseliges Treiben rund um die Burg. Gräber werden ausgehoben, Unterstände angelegt - für den Ritternachwuchs gibt es einiges zu tun. Und wenn es mal nicht so klappt, heißt es: "Papa!". Das wohl meistgerufene Wort an diesem Wochenende. Und die Papas geben alles, sorgen in den Vier-Bett-Zimmern für Ordnung, Überwachen das Zähneputzen, trösten bei kleinen Schrammen, geben Sicherheit bei der Nachtwanderung und sind beim Geländespiel auf der Suche nach einem neuen Lebensbändchen.

So kommen an diesem Wochenende nicht nur die lieben Kleinen auf ihre Kosten, auch die Großen haben ihren Spaß, sind mit viel Humor bei der Sache - nicht nur beim gemeinsamen Tauziehen wird ordentlich gefrotzelt. Abends sitzt man noch zusammen, diskutiert über Gott, Kinder und die Welt.

Und wenn es mal ein richtiges Problem gibt, auch nicht schlimm: In der ungezwungenen Atmosphäre gibt es genug Gelegenheiten, mit den beiden Erziehungsberatern und Familientherapeuten ins Gespräch zu kommen und persönliche Fragen loszuwerden.

Keine Frage, so ein Vater-Kind-Wochenende ist für alle Beteiligten ein Gewinn. Logisch, dass es zum Abschluss vielstimmig "Dat war echt klasse, Papa!" heißt. Und die Frage, was am besten gefallen hat, ist auch schnell beantwortet. "Mal kein Generve", lacht das Kind, das eigentlich nicht zitiert werden wollte. Da haben die Papas wohl einiges richtig gemacht!
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