Wir wollen unser Sommer(loch) zurück

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Blitzinterview mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen

Gute Nacht, Frau von der Leiden. Danke, dass Sie für dieses Interview Ihren Urlaub in Syrien abgebrochen haben.

vdL:
Ja, es wurde mir da auch langsam echt zu heiss. Ich mag auch lieber die Berge. Da pustet mir der Wind immer eine ordentliche Fön-Frisur.
Und als Ministerin hat man ja jede Menge Zeit. Was denken Sie, wo all die Schlachtzeilen herkommen, um die sich die Welt dreht?


X Jahre sind Sie nun Verteidigungsministerin. Zeit für ein Resümee? Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Gewissen und Fön-Frisur?

vdL:
Ich habe mir dabei ordentlich den Arsch aufgerissen...
Aber ja, es ist ein schweres Los als Verteidigungsministerin. Ich habe schon als Kind davon geträumt, die Probleme der Menschen zu lösen, die sie ohne mich gar nicht hätten.
Das letzte Zünglein an der Wade, meine Entscheidung, die Verteidigungsministerin zu machen, war Bob, die Bahn im Militärlager.


Frau von der Leihen, war Ihre Doktorarbeit ebenso inspiriert?

vdL:
Ich habe immer gesagt, man muss andere von Anfang an bemühen, wenn man selbst schon am Ende ist.


TTIP, Ceta, NATO und andere verbrecherische Bündnisse. Wo steuert Deutschland hin, Frau von der Speien?

vdS:
Im Prinzip ist Deutschland nur ein Wort.
Mit unseren Partnern gilt nach wie vor die Vereinbarung: Es gibt keine echten Bündnisse, nur gemeinsame Interessen und die Verteidigung unseres Lebensstandards mit allen Mitteln.


Frau von der Leier, Erdohahn-Putsch in der Türkei, Terror, Pokemon GOes Wahn, Nato-Osterweiterung. Diesen Sommer ist viel los.

vdL:
Ich kann bestätigen, Erdoğan ist Türke. Wäre er Grieche, hieße er wahrscheinlich Erdoanus, als Engländer sicher Erdosmith. Ganz verwegen der Gedanke, er wäre Deutscher, dann hieße er wohl möglich Erdomüller oder Erdobert...
Wie war noch mal die Frage?


Nachgehakt, Frau hinterm Schleier, was denken Sie wirklich über die Nato-Osterweiterung?

vhS:
Zunächst einmal bekomme ich gar nicht genug Informationen, dass es sich lohnt zu denken.
Von Nato-Osterweiterung kann im übrigen gar keine Rede sein, das ist ganz normale "Vorne-Präsenz".


Thema "Brexit". England wirft der EU vor, sich zur Diktatur zu entwickeln. Was unternimmt Europa, dem entgegenzuwirken, oder ist "Europa" auch nur ein Wort?
Frau von der Meiden, quo vadis?

vdM:
Kuh? Beleidigungen verbitte ich mir, sonst breche ich das Interview ab.
Die EU-Verteidigung steht. Unsere Informationsmitarbeiter sind in den Startlöchern, um jede weitere demokratische Regung im Keim zu ersticken. Und wer in einer Monarchie lebt, sollte nicht mit Diktatur werfen.


Ursel, was macht dein Friseur beruflich?

Ursel:
Ist das eine Fangfrage?


Frau von der Leider, ist der deutsche Sommer schon im August vorbei? Kalte Polarluft ist im Anmarsch.

vdL:
In welcher Truppenstärke?
Aber wichtig ist, dass wir uns in diesen geplanten Zeiten nicht blitzradikalisieren lassen, auch der muslimische Problem-Wolf in den Weiten des eisigen Polarkreises ist nur ein einsamer Wolf auf der Suche nach Wärme. Als Mutti von Kindern möchte ich ihn an meine Zitzen drücken...
Deshalb sollte man Reste von heißem Wasser auch nicht wegschütten, sondern einfrieren. Heißes Wasser kann man immer gut gebrauchen.


Frau von der Weiden, zurück zum Sommer 2016, der scheint ein Reinfall. Sie als Mutter von X Kindern: Haben wir Deutschen dennoch ein Recht auf ein Sommerloch?

vdW:
Zunächst einmal habe ich immer gesagt, ich verteidige das Recht auf ein Sommerloch, aber vor dem Loch ist nicht nach dem Loch und auch nicht im Loch. Höchstens dazwischen.
Recht auf ein Sommerloch? Jein. Ein Sommertag, ja. Ein Sommerwochenende, o.k. Und vielleicht noch eine knappe Sommerwoche. Aber direkt ein ganzes Sommerloch? Nein, das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal. Das geht nun wirklich nicht. In einer Teefabrik gibt es schliesslich auch Kaffeepausen.


Frau geht mir auf die Eier, Stichpunkt "Welt-Armut". Warum haben wenige zu viel, und zu viele gar nichts?

vgmadE:
Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt, tschuldigung, das haben wir erlaubt. Denn wer für 50 Cent pro Tag isst, kann nicht erwarten, für 5 Euro zu scheißen.


Gerdi, Als Hyäne des Bundestags, kochen Sie und haben Sie ein Lieblingsgericht?

Gerdi:
Bei mir wird gegessen, was auf den Tisch kommt.
Ein Lieblingsgericht? Da bin ich bescheiden. Ich mag den Europäischen Gerichtshof, ein Schiedsgericht oder das jüngste Gericht. Hauptsache totes Fleisch.
Was ich gar nicht mag, ist Butter bei die Fische, ansonsten koche ich gerne mein eigenes Süppchen oder versalze die ein oder andere.


Uschi, hast du einen aktuellen Sommerhit?

Ja, Tschiep Srills. (singt):" Hit the Kanzler, hit the Kanzler, ei gott oll ei niet"
Da reißt es meinen Kadaver wohl ordentlich vom Stuhl.


In diesem Sinne, "hit the dancefloor" und komm' mal wieder, wenn Du weniger Zeit hast.
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11 Kommentare
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Jürgen Daum aus Duisburg | 22.08.2016 | 16:36  
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Peter Gross aus Bochum | 24.08.2016 | 19:04  
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Torya Dahbi Idrissi aus Duisburg | 25.08.2016 | 17:16  
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Torya Dahbi Idrissi aus Duisburg | 25.08.2016 | 19:48  
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Peter Gross aus Bochum | 25.08.2016 | 21:56  
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Torya Dahbi Idrissi aus Duisburg | 25.08.2016 | 23:08  
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Peter Gross aus Bochum | 25.08.2016 | 23:25  
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Torya Dahbi Idrissi aus Duisburg | 25.08.2016 | 23:52  
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Peter Gross aus Bochum | 26.08.2016 | 00:44  
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Torya Dahbi Idrissi aus Duisburg | 26.08.2016 | 00:55  
177
Peter Gross aus Bochum | 26.08.2016 | 11:05  
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