AMC-Piloten erfolgreich bei den legenderen 24h Rennen Nürburgring

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Maximilian Götz vom AMC Duisburg und Lance David Arnold im Haribo AMG Mercedes GT3
 
Der AMC-Pilot Michael Bohrer im Renault Clio behauptet sich gegen den Kultmanta (Foto: Thomas Simon / Motorracetime.de)
Nürburg: Nürburgring | Beim 45. ADAC Zurich 24h Rennen waren die Piloten des AMC Duisburg erfolgreich. Maximilian Götz zusammen mit Lance David Arnold belegten mit dem Haribo Mercedes GT3 den neunten Gesamtrang und den gleichen Platz in der Klasse mit 30 GT3´s. Benjamin Leuchter im VW Golf 7 TCR belegte den 29 Platz im Gesamt und klar den Klassensieg. Michael Bohrer im leistungsschwächsten Auto, dem Renault Clio Cup mit 230 PS belegte in der Zweitstärksten Klasse des Rennens mit drei Runden Vorsprung den Klassensieg und Rang 59 in der Gesamtwertung der 160 Starter.

Über 200.000 Zuschauer reisten in die Eifel bei einem der größten internationalen Langstreckenrennen. Die diesjährige Ausgabe des ADAC Zurich 24h-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife drohte vergangenes Wochenende ohne Wetterkapriolen über die Bühne zu gehen. Doch das berühmt-berüchtigte Eifelwetter ließ zwar auf sich warten, sorgte aber dann doch mit einem Regenschauer in der letzten halben Stunde für rauchende Köpfe an den Kommandoständen.

Nach einem Podestplatz im Vorjahr wollten es Götz und seine Teamkollegen Uwe Alzen, Lance David Arnold und Renger van der Zande erneut wissen und strebten mit ihrem HARIBO Racing Team Mercedes-AMG eine Top-Platzierung im Mercedes-AMG GT3 an. Allerdings war nach einer Strafe, die das Team erhalten hatte, an eine Wiederholung des Triumphs aus dem Vorjahr nicht mehr zu denken. Mit Platz neun im Gesamtklassement schlossen der AMC-Pilot und seine Kollegen die 24 Stunden als zweitstärkster Mercedes-AMG GT3 ab.

Maximilian Götz (Haribo Racing Team Mercedes-AMG, AMC Duisburg): “Wir haben uns in den Abendstunden eine Zeitstrafe für Nichtbeachtung der Flaggensignalen erhalten. Uns wurden über drei Minuten aufgebrummt. Das ist eine dreiviertel Runde, in der du einfach in der Box stehst und verlierst, was du dir bis dahin aufgebaut hast. Das war einfach Pech. So etwas kann jedem passieren. Dennoch war uns klar, dass damit unsere Ambitionen auf eine Top-Platzierung zunichte waren. Uns war bewusst, dass das diesjährige 24-Stunden-Rennen über weite Strecken trocken bleiben würde. Da ist es kaum möglich, über einen strategischen Kniff so viel Zeit wieder gut zumachen. Dennoch, beim einsetzenden Regen kurz vor Schluss blieben wir auf Slicks und Lance zeigte eine super Leistung, überholte einen Mitstreiter und einer schied noch aus. Leider wurden wir früher abgewunken, weil wir nicht in einer Runde mit dem führenden Auto fuhren. Hätten wir einen weiteren Umlauf zur Verfügung gehabt, hätten wir uns womöglich um den einen oder anderen Platz verbessern können.“

Der Hochfelder AMC-Pilot, Benjamin Leuchter dominierte in der Klasse TCR auf dem VW Golf GTI zusammen mit Andy Gülden. Constantin Kletzer und Dennis Wüsthoff. Von der Pole-Position gestartet, ging das Quartett schon beim Rennstart in Führung und gab diese bis zur Zieldurchfahrt nicht wieder her. Nach 142 absolvierten Runden belegte das Team zudem die 29. Gesamtposition.

Im weiteren Verlauf des Rennens wechselten sich Leuchter, Gülden, Wüsthoff und Kletzer planmäßig ab und konnten schon sehr früh an die Top-30 Anschluss finden. Die 2017er Variante mit über 300 PS lief wie ein Uhrwerk und war auch durch Berührungen mit anderen Fahrzeugen, bei dem die Mannschaft von Mathilda Racing unter anderen binnen von 5 Minuten ein Radlager der Hinterachse wechselte, nicht zu stoppen.

„Ich bin total Happy nach dem Schlussturn. Ich kann so kurz nach dem Rennen noch nicht alles in Worte fassen. Das Fahrzeug lief einfach fantastisch. Ich kann dem gesamten Team nur ein riesen Kompliment aussprechen. Andy, Dennis und Constantin sind alle super gefahren und die Jungs vom Mathilda Racing Team haben einen sensationellen Job gemacht,“ freute sich Benjamin Leuchter (Mathilda Racing, AMC Duisburg.

Viel Freude gab es auch beim Team AVIA racing Team. Trotz fehlender Stoßstange hinten und einer Beule kam der Renault Clio RS Cup mit dem AMC-Pilot, Michael Bohrer, zusammen mit Stephan Epp, Gerrit Holthaus und Michael Uelwer auf einen sehr guten 59 Gesamtrang und einen klaren Klassensieg in der SP3 in dem auch der Kultmanta mit Volker Strycek am Start war.

Michael Bohrer /AVIA Racing, AMC Duisburg): Das 24h-Rennen ist so gut wie jedem ein Begriff, weltweit und eines der schönsten, spannendsten und anspruchsvollsten Langstreckenrennen der Welt. Mensch und Material sind am absoluten Limit. Umso unbeschreiblicher ist das Gefühl dieses Event der Superlative nicht nur bewältigt, sondern sogar als Klassensieger in der zweit größten Klasse und auf einer Gesamtplatzierung von 59 von 160 Startern abgeschlossen zu haben . Als kleines privates Team ist es ein gewaltiger organisatorischer, sportlicher und finanzieller Kraftakt gewesen, der sich aber für diese unvergesslichen Momente absolut gelohnt hat. Deshalb bedanken wir uns von ganzem Herzen bei jedem, der uns , in welcher Form auch immer, geholfen, unterstützt und gepusht hat. Das ganze Team hat auf einem unglaublich professionellen Level funktioniert, das Auto hat, bis auf ein paar Kleinigkeiten, super funktioniert und unsere Fahrer konnten wieder einmal zeigen was in ihnen steckt. Es lief einfach alles so, wie man es sich nur wünschen kann. Und nach 24 Stunden und über 3300 abgespulten Kilometern durch die Grüne Hölle kann man sogar sagen, dass der Avia Racing Clio zwar gezeichnet ist, aber glücklicherweise in einem erfreulich guten Gesamtzustand. Vielen vielen Dank an alle Beteiligten und vielen vielen Dank an AVIA racing für das Vertrauen in uns! CS + YB / Motorracetime.de
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