Benjamin Leuchter vom AMC Duisburg sichert sich vorzeitig die Meisterschaft in der TCR Klasse bei der VLN

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Benjamin Leuchter vom AMC Duisburg auf dem Weg zum Meistertitel in der TCR Klasse bei der VLN (Foto: Yvonne Bohrer / Motorracetime.de)
Nürburg: Nürburgring | Benjamin Leuchter und Andy Gülden stehen mit ihrem Golf GTI TCR vorzeitig als erste Meister der 2017 neu geschaffenen TCR-Klasse bei der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fest. Dabei war die Entscheidung beim 49. Barbarossapreis keinesfalls ein Selbstläufer. Rang Zwei reicht dennoch für die vorgezogene Meisterfeier. In der Gesamtwertung belegten sie Rang 26.
Auch wenn der Meistertitel der VLN Langstreckenmeisterschaft 2017 erst nach dem neunten und letzten Rennen am 21. Oktober offiziell vergeben wird, knallten beim Volkswagenkundenteam mathilda racing bereits nach dem achten Saisonlauf die Korken. Mit einem zweiten Platz in der TCR-Klasse holten Benjamin Leuchter und Andy Gülden genug Punkte, um uneinholbar an der Spitze der Wertung zu stehen.

Die angestrebte Vorentscheidung geriet aber bereits im frühen Rennverlauf zur Zitterpartie, als Andy Gülden wegen eines losen Splitters bereits in der ersten Runde außerplanmäßig die Box aufsuchen musste und wertvolle Plätze verlor. Nachdem das Problem zügig behoben wurde, setzte das Erfolgsduo nach dem Motto „maximale Attacke die Grundlage für den späteren Erfolg. Im Verlauf der aufreibenden Aufholjagd konnten sich die beiden bis auf die zweite Position vorkämpfen, welche zum vorzeitigen Meistertitel reichte.
„Wir haben es geschafft!!!! Ich bin total happy und kann mich bei Andy, dem gesamten Team und Volkswagen für diesen Erfolg nicht genug bedanken. Wir sind erster Meister der neuen TCR Klasse in der VLN. Danke an ALLE die dies ermöglicht haben. Jetzt wird gefeiert…“ , so ein zufriedener Benjamin Leuchter nach dem Rennen.

Pech für Michael Bohrer beim vorletzten Rennen, der wieder einen Doppelstart gefahren ist. Erst gab es technische Probleme mit dem Clio RS mit der Start-Nr, 270 im Training und man entschied sich mit dem Reseveauto zu starten. Im AVIA-Clio mit der Nr. 273 lag er in Führung, schied aber mit Radlagerschaden aus. Im zweiten Clio von aukleben.de stand er auf Pole doch die Rennleitung hatte ihn nicht auf der Liste der Startaufstellung und so musste er von hinten starten. Mit einer gehörigen Wut im Bauch kämpfte er sich in der ersten Runde auf Platz eins in der Klasse. Nach mehreren Berührungen war der Clio gut verbeult und zum Ende des Rennens schlug sein Teamkollege Dr. Volker Kühn bei Nässe noch in die Leitplanken ein. Dennoch konnten sie das Rennen zu Ende fahren und Platz fünf in der Klasse belegen.

Der Duisburger Wolfgang Müller bestritt das Rennen wieder mit Jürgen Klein. Im Audi TTs belegten sie in ihrer Klasse VT2 den vierten Rang. In der Gesamtwertung der 159 gestarteten Rennwagen belegten sie Rang 110.

In weniger als 14 Tagen geht es dann noch einmal in die Eifel zum 42. DMV Münsterlandpokal, dem Saisonfinale der VLN- Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. CS + YB / Motorracetime.de
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