Herren 4 verpassen gegen Dinslaken einen deutlicheren Sieg

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Duisburg: TH Franz-Haniel-Gymnasium | Sehr konzentriert starteten die Basketballer der BG Duisburg-West zum Start der Rückrunde in das Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Dinslaken. Übeer 11:7 und 16:9 konnten die Mannen um die Routiniers Udo Joosten und Sven Pauls sich im ersten Viertel eine beruhigende 19:11 Führung herausspielen. Dies zum einen, weil man sich in der Zonenverteidigung geschickt bewegt und den Gastgebern kaum Freiräume zu einfachen Würfen anbot; zum anderen, weil man den Ball im Angriff gut laufenließ und die sich bietenden Chancen konsequent nutzte.

Bis Mitte des zweiten Viertels konnten die Westler die 8-Punkte-Führung halten; versäumten es aber, den Vorsprung in diesem Zeitpunkt weiter auszubauen, weil man im Angriff nun zu oft zu schnell den Abschluss suchte und dem Gegner so durch Fehlwürfe zu Fastbreaks und einfache Punkte einlud. In den Schlussminuten dieses Viertels konnte man zwar weitere Feldkörbe der Gäste durch geschickte Fouls unterbinden . Da man in dieser Phase aber selber Punkte durch Unkonzentriertheit liegenließ, schmolz die Führung bis zur Halbzeitpause auf 27:23 dahin.

In die zweite Hälfte starteten die Westler wieder deutlich konzentrierter, verteidigten wieder in der Zone intensiver und spielten die Angriffe klüger aus. Und das zahlte sich umgehend im Ergebnis aus. Die Führung konnte bis zur Mitte des Viertels auf 36:26 ausgebaut werden. Und erneut wurde nicht der Sach zu gemacht, verfiel man wieder in die Fehler des zweiten Viertels mit überhasteten, unklugen Entscheidungen im Angriff, was den Dienslakenern ermöglichte, sich bis zum Viertelende auf 41:39 heranzukämpfen.

Allerdings, und das musste man der Mannschaft in dieser Phase attestieren, behielt man die Ruhe, ließ sich von der Aufholjagd der Gäste nicht irritieren, sondern besann sich mit Beginn des Viertels auf die eigenen Stärke, so dass man sich bis zur Mitte des letzten Viertels wieder auf 52:42 deutlich absetzen konnte. In den Schlussminuten spielte man dann cleverer mit der Zeit, lud den gegner nicht mehr zu Fastbreas ein und brachte so die Führung mit einem letztlich ungefährdten 62:55 über die Runden.

Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Coach Andreas Rimpler sehr zufrieden. "Auch wenn die Mannschaft in der einen oder anderen Phase es an Cleverness hat fehlen lassen, so hatte sie doch den Gegner zu jeden Zeitpunkt im Griff, so dass man nie das Gefühl hatte, das Spiel könnte kippen. In solchen Spielen merkt man einfach, wie wichtig die beiden alten Hasen für die jungen Spieler sind, die ihre Ruhe auf die Mitspieler übertragen."

Es spielten: Deha Özey (18 Punkte), Udo Joosten (15/3 Dreier), Sven Pauls (10), Tobias Jansen (6), Julian Graßhoff-Friars, Sameh Hamed, Sascha Poharc (je 3), Erik Jensen, Walon Shabani (je 2), Berkant Bakici, Finn Branding, Mohamed Jarboa.
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