HipHop bei uns in Duisburg

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HipHop heißt ein Bereich der Jugendkultur, der in den 1970e Jahren in den USA entstanden ist. Musik (Rap, HipHop) gehört genauso dazu wie Tanzen (Brakedancing, HipHop) oder Graffiti. Das HipHop-Tanzen kann inzwischen auch bei uns in Deutschland an bestimmten Schulen gelernt werden. In Duisburg beispielsweise im Tanzatelier Shakti.

„Das Wort Hip Hop stammt aus dem Englischen und bedeutet `Hüftschwung´. Es ist ein junger Tanzstil, der sich im späten 20. Jahrhundert aus der gleichnamigen Stilrichtung der Popmusik entwickelt hat. Darin finden sich Elemente der amerikanischen Straßen- und Subkultur. In den `80er Jahren stand Hip Hop in Deutschland auf den vier Säulen: Rappen, DJing, Graffiti und Breakdance. Dabei kopierten die Jungs die amerikanische Hip Hop-Bewegung. Als dann der Breakdance-Boom zusammenbrach, konzentrierten sie sich auf das Rappen. Jetzt tauchten immer mehr deutschsprachige Rapper auf. Und die Fantastischen Vier machten HipHop bis dahin nur in der Subkultur der Jugendzentren zu finden, für die Massen attraktiv. Hier verbinden sich Dynamik, Rhythmus und Groove aus dem Hip Hop mit den fließenden Bewegungen aus dem Modernen Tanz,“ berichtet Shakti auf seiner Internetseite.

Beim HipHoppen gibt es bestimmte Basiselemente, die häufig beim Tanzen auftauchen. Bewegungen der Beine, Arme und des Oberkörpers gehören dazu. Hier alle Figuren zu erklären, würde an dieser Stelle sicherlich zu weit führen. Wer es trotzdem genau wissen möchte, sei an dieser Stelle an das Buch „HipHop“ von ZeeRay verwiesen. Hier gibt es nicht nur Basiselemente, sondern auch viele weiterführende Ideen, wie man eine Choreographie und damit auch eine Show hinbekommt.

„HipHop kann man eigentlich überall machen,“ wie Erdem vom Shakti-Tanzatelier betont. „Man braucht keine besonderen Rahmenbedingungen, wie etwa eine bestimmte Spielfeldgröße oder einen bestimmten Boden. HipHop ist beides, sowohl Mannschaftssport wie auch Einzelsport. Man hat keine feste Choreographie, kann also seiner Phantasie freien Lauf lassen.“

Eine Musikanlage sowie passende Musik – wie etwa HipHop oder Rap – braucht man natürlich, genauso wie normale Sportbekleidung. Und dann kann es losgehen. „Beim HipHop kann man sich richtig schön auspowern, Gefühle und Emotionen zeigen und sich freier machen,“ betont Erdem. Die Gemeinschaft mit anderen Tänzern sowie der Spaß an der Körperbewegung und am Tanzen sind für ihn weitere Pluspunkte.

Große Beweglichkeit, rhythmisches Musikgefühl, Akrobatik, Gelenkigkeit, Kondition, Fitneß, Gedächtnis und Merkfähigkeit sind Eigenschaften, die ein Hip-Hopper mitbringen sollte. Das Alter spielt im gewissen Sinne schon eine Rolle. Jugendliche machen die ideale Zielgruppe aus. „Ältere können aber durchaus die Basics erlernen,“ betont Erdem.

www.tanzatelier-shakti.de – so lautet die Internet-Adresse der Schule aus Duisburg. Es wird dort sicherlich auch noch andere Schulen geben, in denen man HipHop erlernen kann. Erdem war so freundlich für ein Interview zur Verfügung zu stellen.
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