Klassensieg für Michael Bohrer beim 7. Lauf zur VLN im Hyundai I30

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Michael Bohrer vom AMC Duisburg zum Klassensieg mit dem Hyundai I30 Turbo
 
AMC Duisburg-Pilot Benjamin Leuchter im BMW 235i Cup (Foto: Yvonne Bohrer / Motorracetime.de)
Nürburg: Nürburgring | Kollision kostete Benjamin Leuchter viele Plätze

Beim Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wechselte wieder einmal das Wetter in der Eifel. Zu Beginn des Zeittrainings war es trocken und dann kam ein Schauer wieder runter. Auch die AMC Duisburg-Piloten Michael Bohrer und Benjamin Leuchter hatten damit zu kämpfen. Benjamin Leuchter hatte Glück und konnte im trockenen seine Bestzeit fahren und stellte den BMW 235i auf die Poleposition in der Klasse Cup 5 und im Starterfeld von 161 Startern fuhr er mit einer Zeit von 9.30.811 Minuten auf Platz 29. Michael Bohrer, absolvierte an diesem Wochenende einen Doppelstart. Zum einen fuhr er im Renault Clio RS vom Team aufkleben.de in der Klasse V3 und fuhr im nassen auf Startplatz vier. Den zweiten Einsatz hatte er im Hyundai I30 (Hyundai Motor Deutschland) und konnte diesen auf Startplatz zwei fahren.

Vor allem die erste Stunde des Rennens hatte es in sich. Ein kurzer Regenschauer rund 30 Minuten vor dem Start machte die Wahl der richtigen Reifen zum Pokerspiel und die Platzierungen wurden in der Anfangsphase ordentlich durcheinander gewürfelt. Beide Piloten des AMC Duisburg entschieden sich für profillosen Slicks. Michael Bohrer fuhr den Start im Renault Clio RS und wie Benjamin Leuchter im BMW zeigten sie ihr Können und setzten sich von den Verfolgern ab. Michael Bohrer hatte nach 1 ½ Runden die Führung in der Klasse übernommen und Leuchter hatte in der starken Klasse 30 Sekunden Vorsprung. Doch dieser hatte dann Pech beim Überrunden. Im Windschatten eines Porsche stand ein Aston Martin zum Überrunden an. Dieser erhielt die blaue Flagge, ließ den Porsche durch, machte dann die Türe zu und traf dabei das vordere rechte Rad von Benjamin Leuchter. Mit beschädigten Rad und krummer Spurstange steuerte der Hochfelder die Box an. Die Mechanikercrew machten einen guten Job und nach 25 Minuten ging dann sein Teampartner Dennis Wüsthoff auf die Strecke als Klassenletzter. Mit schnellen Rundenzeiten von Wüsthoff und später von Leuchter konnten sie sich wieder nach vorne fahren und belegten am Schluss des 6h Rennens von 18 Startern in der Klasse Rang acht.
Benjamin Leuchter (AMC Duisburg / racing one GmbH): „Das Training lief richtig gut und ich konnte wieder die Bestzeit markieren. Für das Rennen entschieden wir uns für die Slicks, welches die richtige Entscheidung für uns war und konnte einen gute Vorsprung rausfahren. Die Kollision war ärgerlich da von den Streckenposten angezeigt war, das wir schneller waren. Der Porsche kommt durch und ich bekomm einen Treffer auf das Rad. Mein Dank geht an die Mechaniker die super schnell gearbeitet haben und so konnten wir mit Platz acht noch Punkte einfahren.“
Michael Bohrer übergab den Clio in Führung liegend an seine Teamkollegen. Doch im späteren Verlauf bekamen sie Getriebeprobleme und eine halbe Stunde vor Rennende war dann nach einem Lenkungsdefekt Schluss. Im Hyundai I30 lief es besser. In seiner Sitzung fuhr es mit einer Zeit von 9.30 Minuten die schnellste Zeit die je ein I30 auf der Nordschleife absolviert hat. Somit überquerte die Mannschaft um Michael Bohrer auf Gesamtrang 59 die Ziellinie und sicherten sich mit über zwei Minuten Vorsprung den Sieg in der Klasse SP2T.
Michael Bohrer (AMC Duisburg / aufkleben.de / Hyundai Motor Deutschland): „Es war die richtige Entscheidung mit beiden Autos auf Slicks zu starten. Den Clio konnte ich gleich an die Klassenspitze fahren. Schade das der Lenkungsdefekt eine halbe Stunde vor Schluss uns zur Aufgabe zwang. Der Hyundai I30 war wieder vom Autohaus Schumann optimal vorbereitet. Wir konnten uns frühzeitig an die Spitze setzen und mit einer starken Teamleistung den Klassensieg sichern und ich noch die schnellste Runde des I30 auf der Nordschleife markieren.“
Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring läutet am 3. Oktober das letzte Drittel der Saison 2015 ein. Das 55. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.
CS + YB / Motorracetime.de
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