Letztes Auswärtsspiel gegen Spielvereinigung Greuther Fürth: Zebras wollen weiter punkten

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Gegen Regensburg konnten die Spieler des MSV den Klassenerhalt perfekt machen. Beim Spiel in Fürth soll weiter gepunktet werden, um in der Tabelle besser zu stehen. (Foto: Frank Preuß)
Fürth: Am Ronhof | Mehr Fernsehgelder bei einem höheren Tabellenplatz für den MSV

Nach dem 4:1 Heimsieg gegen Jahn Regensburg, und dem damit verbundenen Klassenerhalt, steht für die Spieler des MSV das letzte Auswärtsspiel auf dem Plan. Gegner am Sonntag, 6. Mai, ist die Spielvereinigung Greuther Fürth. Anstoß im Sportpark Ronhof ist um 13.30 Uhr.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf können die Verantwortlichen und die Fans voll und ganz zufrieden sein. Einige Schwächephasen wurden mit der nötigen Ruhe überwunden und zum Ende der Saison wichtige Punkte eingesammelt. Für die Meidericher ist diese Saison die beste seit sieben Jahren. 44 Punkte hat der MSV bis jetzt gesammelt, mehr Punkte gab es zuletzt in der Saison 2010/11, damals waren es 52. Entspannt zurück lehnen wollen sich die Spieler aber nicht, sechs Punkte gibt es noch zu holen und sollen es im Idealfall auch noch werden. Falls der MSV noch weitere Plätze in der Tabelle gut machen könnte, würden 830.000 Euro zusätzlich in die klamme Kasse wandern, vorausgesetzt die anderen Teams in der Liga spielen mit. Präsident Ingo Wald würde das extra Geld gerne mitnehmen, zum einen als weitere Sicherheit um die Lizenz zu sichern, zum anderen um es in den Kader für die kommende Spielzeit zu investieren.

Großes Interesse an einigen Spielern

Die Gastgeber aus Fürth stehen momentan auf dem Relegationsplatz und kämpfen noch um den Ligaverbleib. Das letzte Spiel wurde beim größten Konkurrenten FC St. Pauli mit 0:3 verloren, die Stimmung bei den Kleeblättern ist dementsprechend gedrückt. Nur Siege helfen den Fürthern weiter, nach wie vor geht es im Tabellenkeller sehr eng zu. Die Zebras werden die nächsten beiden Spiele nichts schleifen lassen und die Aufgaben seriös angehen. Torwart Mark Flekken konnte wegen seinen muskulären Problemen noch nicht mit der Mannschaft trainieren und absolvierte individuelle Einheiten. Ob er bei seinem Ex-Klub zum Einsatz kommen kann, ist noch fraglich, Daniel Davari ist nach seinem Pflichtspieldebüt gegen Regensburg heiß auf einen weiteren Einsatz. Ansonsten kann Trainer Ilia Gruev mit seiner besten Elf rechnen. Wie lange diese Elf noch so zusammen spielen wird, ist fraglich. Keeper Flekken steht nicht nur beim SC Freiburg auf der Wunschliste, Borussia Dortmund sucht nach dem Karriereende von Roman Weidenfeller nach einer neuen Nummer zwei hinter Bürki und könnte in Duisburg fündig geworden sein. Schon vor dem Ende der Saison dreht sich das Personalkarussell an der Westender Straße kräftig. Die konstant guten Leistungen der Spieler wecken natürlich bei dem einen oder anderen Club Begehrlichkeiten. Die Mittelfeldstrategen Fabian Schnellhardt und Cauly Souza stehen ebenfalls bei Bundesligisten unter Beobachtung. Sportdirektor Ivica Grlic hat nicht ausgeschlossen, dass Spieler den Verein verlassen könnten, bei einer entsprechenden Ablösesumme.
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