Maximilian Götz siegte im ersten Rennen der ADAC GT Masters in Oschersleben

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Maximilian Götz vom AMC Duisburg im Mercedes Benz SLS AMG GT3 in Oschersleben
 
Maximilian Götz links, bei der Pokalübergabe zur Clubmeisterschadft mit dem Pressesprecher Thomas Simon
Oschersleben (Bode): Motorsportarena | Ausfall im zweiten Lauf nach Karambolage

Für Maximilian Götz vom AMC Duisburg begann am letzten Wochenende die Saison der ADAC GT Masters in Oschersleben. Nach den freien- und Zeittrainingssitzungen belegte er zusammen mit seinem Teamkollegen Maximilian Buhk (H.T.P: Motorsport) Startplatz drei für das Rennen am Samstag und Platz sieben für den zweiten Lauf am Sonntag, jeweils über eine Distanz von 60 Minuten mit Fahrerwechsel.
Den ersten Pokal erhielt Maximilian Götz in der Startaufstellung am Samstag vom Pressesprecher des AMC Duisburg, Thomas Simon, für den Clubmeister 2013 den er auf Grund von Testfahrten mit Mercedes in Schweden bei der Meisterfeier nicht entgegen nehmen konnte. Der Start der 26 GT3 Boliden erfolgte ohne Probleme und Startfahrer Buhk konnte sich bereits vor der ersten Kurve mit dem Mercedes Benz SLS AMG GT3 an die Spitze fahren. Buhk konnte sich in den ersten Runden vom Feld absetzen, doch eine Saftey-Car-Phase nach Unfall einer Corvette war der Vorsprung weg. Auch nach dem Re-Start konnte er die Führung behaupten und ausbauen aber eine weitere Saftey-Car-Phase machte den Vorsprung zu Nichte. Buhk behielt auch beim zweiten Re-Start die Nerven und konnte weiter das Feld anführen und übergab zur Halbzeit als Führender das Steuer an Maximilian Götz. Der AMC-Pilot baute die Führung aus aber auch er wurde durch eine Saftey-Car-Phase eingebremst und die Mitstreiter saßen ihm wieder im Heck. Auch er absolvierte den Re-Start mit dem Erfolg der Führung doch es entwickelte sich ein heißer Zweikampf mit René Rast im Audi R8 ultra wobei der Audipilot ihn zwei Mal am Heck traf. Götz behielt die Nerven und fuhr im ersten Rennen der Saison in Oschersleben den Sieg ein.
„Ich habe gekämpft wie ein Stier, und wir haben gewonnen. Mit einem Sieg in die Saison zu starten, ist schon Mega. Das war Motorsport vom Feinsten. Es war ein super faires Duell, das riesig Spaß gemacht hat. Unser Team funktioniert sehr gut und wir werden weiter hart arbeiten, um am Saisonende hoffentlich den verdienten Lohn zu kassieren“, sagte Götz nach der Siegerehrung.
Ein schwerer Unfall mit mehreren Fahrzeugen führte am Sonntag bereits vor der ersten Kurve zum Rennabbruch und leider auch zum vorzeitigen Aus für Götz und Buhk. Götz schilderte den Unfall hinterher aus seiner Sicht. „Vorne wurde beschleunigt und gebremst. Von hinten schossen andere nach vorne und es kam zur Kollision. Ich habe gebremst, anschließend ist eine Corvette voll von hinten in mein Auto gefahren. Der Schaden an unserem Fahrzeug ist enorm. Die Fahrer müssen einfach mit mehr Kopf fahren, ein Rennen wird nicht auf den ersten 150 Metern entschieden“, kritisierte Götz.
Nach Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Startgeraden wurde das Rennen hinter dem Saftey-Car neu gestartet. Sieger wurden René Rast mit Kelvin van der Linde im Audi R8 ultra, gefolgt von Christian Engelhart und Jaap van Lagen (Porsche Carrera 911 GT3) und Claudia Hürtgen mit Dominik Baumann im BMW Z4 GT3. In der Meisterschaft liegt Maximilian Götz mit 25 Punkten auf den dritten Platz und in der Teamwertung liegt er auf Rang zwei.
Für Michael Bohrer bei der VLN Langstreckenmeisterschaft gab es nicht viel zu tun. Er als Nordschleifenspezialist kam im Werks-Hyundai Veloster Turbo nicht zum Einsatz. Seine Teamkollegen sollten noch mehr Erfahrungen sammeln für das 24h-Rennen. Als Klassenzweite überquerten sie nach vier Rennstunden auf der Nürburgring-Nordschleife die Ziellinie.
Weiter geht es am Wochenende mit der DTM auf dem Hockenheimring und eine Woche später geht die ADAC GT Masters auf dem niederländischen Dünenkurs von Zandvoort wieder an den Start. CS/MotorRacePics.de
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