Maximilian Götz vom AMC Duisburg fuhr mit Lance David Arnold auf Rang 2, Michael Bohrer startet bei der RCN

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Mit dem Mercedes GT3 durch den Hagel auf der Nürburgring Nordschleife beim 24h Qualirennen (Foto: Yvonne Bohrer / Motorracetime.de)
 
Das Wetter verhinderte eine bessere Platzierung für das Team Bohrer Racing vom AMC Duisburg (Foto: Yvonne Bohrer / Motorracetime.de)
Nürburg: Nürburgring | Beim sechsstündigen ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen war der neue Mercedes-AMG GT3 siegreich unterwegs. Auf der Nürburgring-Nordschleife feierte das AMG-Team HTP Motorsport einen Sieg, gefolgt vom Fahrzeug des HARIBO Racing Team-AMG auf dem zweiten Platz mit Maximilian Götz vom AMC Duisburg, Lance David Arnold, Uwe Alzen und Jan Seyffarth.
Von Beginn an überzeugten alle fünf AMG Performance Teams mit hoher Leistungsdichte. Dabei sorgte vor allem das wechselhafte Wetter während der ersten Stunde für turbulente Szenen, die das Feld durcheinander würfelten. Der schwarze Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer acht ging vom zweiten Platz aus in das sechsstündige Rennen. Gleich zu Beginn wurde es turbulent. Einer der Leidtragenden war Maximilians Teamkollege Uwe Alzen, der einen Schlag aufs Heck bekam, sich drehte und plötzlich Letzter im Feld war. Doch dem Team gelang bei widrigen Wetterverhältnissen mit Graupelschauern eine tolle Aufholjagd.
Auf Platz drei übergab Alzen den Haribo-Mercedes an Seyffarth der nach 13 Runden erstmals die Führung übernahm. Anschließend übernahm Maximilian Götz den Mercedes-AMG. Der 30-Jährige sorgte nach fünf Runden für den neunten Führungswechsel des Rennens. Der Goldbär war wieder spitze. Auch Lance David Arnold demonstrierte eindrucksvoll die Performance des HARIBO-Mercedes-AMG. „Das Auto funktioniert super. Jetzt können wir uns ums Feintuning kümmern. Es sind nur noch kleine Schritte notwendig, um das Auto weiter zu optimieren“, so Arnold.
Auch unter Schlussfahrer Götz sammelte der GT3 Führungskilometer. Doch kurz vor dem Rennende musste die Startnummer acht noch einmal die Box ansteuern. Den obersten Podestplatz sicherte sich mit konstant schnellen Rundenzeiten und der optimalen Tankstrategie nach packenden 41 Runden das AMG-Team HTP Motorsport. Der Rückstand des Mercedes-AMG GT3 auf die verdienten Sieger, die ein faires Rennen ohne Zwischenfälle fuhren, betrug nach der Zieldurchfahrt 54.109 Sekunden.
Maximilian Götz (AMC Duisburg): „Wenn man bedenkt, dass wir in der ersten Kurve Letzter waren, müssen wir mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Der unverschuldete Dreher hat uns letztendlich den Sieg gekostet. Mit den heutigen Erfahrungen gehen wir jedoch gestärkt und mit einem guten Gefühl ins 24h-Rennen im Mai.”
„Dieser Erfolg ist wichtig für das Team, nachdem wir im vergangenen Jahr sehr viel Pech hatten“, sagte der Duisburger Lance David Arnold. „Auf der anderen Seite ist es zugleich ein bisschen schade, da wir im Rennen noch besser performt haben, als es beim Blick aufs Podium letztlich aussieht. Der unverschuldete Dreher gleich in der ersten Runde hat uns sehr viel Zeit gekostet – zu viel Zeit. Der Sieg war in greifbarer Nähe.“

Michael Bohrer vom AMC Duisburg konnte nicht am 24h Qualifying teilnehmen da sein Einsatzfahrzeug der Hyundai i30 nicht fertig geworden war. Dafür startet er bei der RCN (Rundstrecken-Challenge Nürburgring) am Samstag vor dem 24h Qualifikationsrennen. Beim ersten Einsatz für das Team von Bohrer Racing war es ein Rennen mit Höhen und Tiefen.
„Das Wetter war mal wieder typisch für die Eifel im April. Zunächst spielten uns die wechselten Wetterbedingungen in die Karten und ich konnte mich unter den schwierigen Bedingungen an die Spitze des Feldes setzen. Doch nach dem Fahrerwechsel verhagelte das Wetter alles und somit war es das leider mit einem guten Ergebnis. Ich bin aber dennoch super zufrieden mit der Performance beim ersten Einsatz des Fahrzeuges in der RCN. Wir haben vieles austesten können und somit wichtige Erfahrungen gesammelt. Es wäre nicht nur der Klassensieg möglich gewesen sondern sogar der Gesamtsieg von den 195 gestarteten Fahrzeugen. Schade das es nicht funktioniert hat, aber wichtiger ist das unser Auto im Gegensatz zu vielen anderen gestarteten Fahrzeugen heile geblieben ist. Mit Platz 3 in der Klasse haben wir wichtige Punkte mitgenommen und mit ein wenig mehr Glück ist vielleicht beim nächsten Lauf im Rahmen des 24h-Rennen auf dem Nürburgring auch ein Klassensieg wieder möglich“ so Michael Bohrer vom AMC Duisburg nach dem Rennen.
CS + YB / Motorracetime.de
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