Maximilian Götz Zweitstärkster Mercedes-Pilot in Rennen 1 auf dem Hockenheimring beim DTM Finale

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Maximilian Götz vom AMC Duisburg im Mercedes DTM mit der Startnummer 84 (Foto: Thomas Simon / Motorracetime.de)
 
Ein unzufriedener Maximilian Götz nach dem Qualifying
Hockenheim: Hockenheimring | Beim Saisonfinale vor insgesamt 142.000 Zuschauer, auf dem Hockenheimring zeigte Maximilian Götz vom ersten Freien Training an aufsteigende Form. Im Qualifying belegte der Mercedes-AMG DTM-Pilot den 16. Platz. Der Rückstand zur Spitze konnte aber kaum enger sein. Bis auf einen Fahrer hatte das gesamte Feld einen Rückstand von unter einer Sekunde auf die Pole-Zeit.

Im Rennen konnte sich Maximilian verbessern. Das Ziel, unter den Top-10 zu landen, war sehr optimistisches. Als dem Mercedes-Piloten dann auch noch das DRS ausging, wurde klar, dass mehr als Position 17 nicht möglich war. Es war nicht das Rennen des Piloten des AMC Duisburg und seinen Mercedes-Kollegen. Hinter Paul Di Resta wurde der 30-Jährige zweitschnellster Mercedes-Fahrer.

Maximilian Götz: „Wir haben uns hier bislang schwer getan, genauso wie zuletzt in Budapest. Ich war zumindest mit meiner Runde im Qualifying zufrieden. Aber irgendetwas fehlt uns einfach. Im Rennen habe ich am Ende vier Positionen verloren, weil ich kein DRS mehr hatte. Ansonsten fühlte sich das Auto aber gut an. Jetzt müssen wir herausfinden, wo wir den Speed verlieren. Die Plätze zehn und 17 für die beiden besten Mercedes sind nicht das, was wir uns vorstellen. Morgen zum Abschluss wollen wir noch einmal zeigen, was möglich ist.“

Mit Platz 19 beendete Götz seine zweite DTM-Saison. Damit geht ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen zu Ende. In beiden Rennen blieb der 30-Jährige punktelos, die Ausgangslage war aber auch eine besonders schwierige. Bereits im dritten Freien Training zeichnete sich ab, dass sich Maximilian im Qualifying und im Sonntagsrennen schwer tun würde. Dies bewahrheitete sich leider. Dennoch konnte er sich im Rennen um fünf Plätze verbessern.

Maximilian Götz: „Das war eine durchwachsene Saison für mich, aber ich möchte mich an dieser Stelle unbedingt bei meinen Mechanikern und dem gesamten Team für ihren Einsatz bedanken. Dank der beiden Podestplätze von Chris und Paul hat die Saison heute ja wenigstens einen versöhnlichen Abschluss für das Team erhalten. Aber natürlich hatte ich mir das Wochenende etwas anders vorgestellt. Am Samstag lief es für mich verglichen mit meinen Teamkollegen noch ganz okay, aber heute verlor ich im Qualifying sowie dem Rennen einfach viel Zeit. Das müssen wir jetzt genau untersuchen. Für mich ist es dadurch aber ein enttäuschender Saisonabschluss gewesen. Im Rennen ging einfach gar nichts. Der Boxenstopp war super, aber das hilft nicht, wenn der Speed fehlt.“

Zur abgelaufenen Saison und auf das Jahr 2017 gab später der Pilot des AMC-Pilot Maximilian Götz zu Protokoll: „ Es war eine Saison mit gemischten Gefühlen. Mein Highlight war Platz vier im Regenrennen von Moskau – das beste Ergebnis meiner DTM-Karriere. Außerdem hatte ich viele coole Zweikämpfe, die mir richtig Spaß gemacht haben und bei denen ich auch viel lernen konnte. Ich bin Racer durch und durch, das habe ich gezeigt. Auch wenn man nicht um Punkte fährt, muss man um jeden Platz kämpfen. Leider war die zweite Saisonhälfte insgesamt enttäuschend. Wir alle bei Mercedes haben uns etwas schwer getan. Ich hätte gerne noch mehr Punkte eingefahren, aber die DTM ist kein Zuckerschlecken. Ich möchte sehr gern eine dritte Saison in der DTM fahren, denn ich fühle mich unheimlich wohl bei Mercedes. Ich denke auch, dass ich dieses Jahr insgesamt einen ordentlichen Job gemacht habe. Der Speed war da und ich habe mich auch in den Dienst des Teams gestellt. Klar gab es den einen oder anderen Ausfall, meist aber nicht selbst verschuldet. Es waren oftmals unglückliche Umstände. Aber das ist Racing. Ich bin zuversichtlich, dass ich auch nächstes Jahr wieder in der DTM am Start sein werde.“

CS / Motorracetime.de
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