Niederlagenserie reißt nicht ab !

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RESG Walsum - RSC Cronenberg 4:6 ( 0:1 )

Missglückter Start in das neue Jahr für die Roten Teufel der RESG Walsum. Im dritten Spiel nacheinander musste das Team von Trainer Detflef Strugala das Feld als Verlierer verlassen und hat damit den Kontakt zu den oberen Tabellenplätzen endgültig verloren.
Von Beginn an war zu spüren das beide Teams nach unerwarteten Niederlagen unter großem Erfolgsdruck stehen. Überraschend stand Rainer Lorz im RESG-Tor, da Stammkeeper Tobias Wahlen nach einer Auslandsreise noch Trainingsrückstand hatte. Und der Ersatzmann machte seine Sache zunächst gut. Bis auf einen vom Ex-Walsumer Kay Hövelmann in der 14. Minute verwandelten Strafstoß ( nach einem Fußspiel im Strafraum ) hielt er seinen Kasten in der ersten Halbzeit mit guten Reaktionen sauber.
Felipe Sturla hätte wenig später durch einen direkten Freistoß ausgleichen können, scheiterte jedoch kläglich an RSC-Schlußmann Soriano.
Mit dem knappen Rückstand ging es nach 25 Minuten in die Kabinen, bevor das bis dahin ausgeglichene Duell im zweiten Durchgang erheblich an Fahrt aufnehmen sollte.
Zunächst scheiterte der Cronenberger Molet noch bei einem Freistoß, nach blauer Karte an Lowie Boogers, am aufmerksamen Lorz ( 26. Min. ) und auch das folgende Unterzahlspiel überstanden die Roten Teufel schadlos.
Kaum wieder vollzählig, gelang dem zweiten Ex-Walsumer in Reihen des Gegners, Benjamin Nusch nach einem Konter das 0:2 für die Gäste ( 28. Min. ).
José Barreto konnte drei Minuten später durch einen gezielten Weitschuss zum 1:2 für die RESG verkürzen. Nach dem 10. Walsumer Teamfoul riss dann aber bei den Roten Teufeln völlig der Faden. Bernadowitz hatte in der 32. Min. den fälligen "Direkten" zum 3:1 für die Wuppertaler verwandelt.
Während die Gäste sich anschließend geschickt hinten rein stellten und auf Konter lauerten, bemühten sich die Walsumer vergeblich um Anschluß, leisteten sich zahlreiche Abspielfehler sowie Ballverluste und sammelten fleißig weiter Teamfouls. Durch zwei weitere Treffer vom Torschützen des Tages Kay Hövelmann sowie einen von Jodi Molet verwandelten Strafstoß ( nach blauer Karte gegen Barreto ) zogen die deutlich cleverer agierenden Gäste bis zur 47. Spielminute bereits auf 6:1 davon. Marco Bernadowitz hätte das Ergebnis durch einen weiteren Freistoß nach dem 15. RESG-Teamfoul sogar noch höher schrauben können, zog jedoch neben das Tor.
Erst in dieser fast aussichtlosen Situation und leider viel zu spät, begannen die Roten Teufel wieder Rollhockey zu spielen. Plötzlich lief der Ball und es ergaben sich in den letzten Spielminuten zahlreiche Chancen. Oldie Nuno Rilhas lief zur Hochform auf und brachte die RESG durch sehenswerte Treffer ( 47. u. 48. Min. ) sowie einem perfekt verwandelten Strafstoß ( 50. Min. ) mit einem lupenreinen Hattrick noch auf 4:6 heran, ehe die Schlußsirene erklang und die bittere dritte Niederlage für die RESG in Folge feststand. Absolute Ernüchterung bei den Verantwortlichen der RESG, die sich vom vielversprechenden neuen Team deutlich mehr erhofft hatten. Schwierige Aufgabe für Trainer Detlef Strugala, der nun versuchen muss die Mannschaft vor weiteren wichtigen Spielen aus dem aktuellen Tief heraus zu holen um wieder auf Erfolgskurs zu gelangen.

RESG: Wahlen, Lorz, Kluge, Berg, Rilhas (3), Barreto (1), Boogers,
C.Nusch, Sturla

RSC: Soriano, N. Riedel, Schmahl, Molet (1), Hövelmann (3), B. Nusch (1),
Bernadowitz (1), Wochnik, K. Riedel, Behrendt

SR: L. Niestroy, C. Niestroy

Zeitstrafen: RESG: 2 x 2 Min. ( Boogers, Barreto ) RSC: 2 Min. ( K. Riedel )

Teamfouls: RESG 16, RSC 8 Zuschauer: 130

RESG-Pressestelle
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