Offizielle Eröffnung der Walter-Schädlich-Halle in Duisburg-Hamborn

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  Duisburg: Walter-Schädlich-Halle |

Am Donnerstag, dem 22.09.2016, war es dann endlich so weit. Nach -gefühlt endlos- langer Planungs- & Bauphase wurde die neue Vierfach-Sporthalle an der Kampstraße nun offiziell den Schulen, Vereinen und den Duisburger Bürgern "übergeben".

Oberbürgermeister Sören Link erschien zur Eröffnung und ließ auch nicht unerwähnt das es in der Vergangenheit kleinere bis große Probleme gab, diese aber mit dem Tag der Eröffnung nun hoffentlich der Vergangenheit angehören.
Seit gut einem Jahr ist die Sporthalle nun schon in Betrieb. Schulen und die Vereine haben sich weitestgehend arrangiert und zu 99% ist man zufrieden mit dem "Schmuckkästchen" von Hamborn. Niemals kann man jeden zufrieden stellen, aber die Kompromisse die getroffen wurden oder auch getroffen werden mussten sind für alle Beteiligten akzeptabel.

Mit einem tollen Rahmenprogramm das gestaltet wurde von einigen Schulen und Vereinen die die Halle nutzen wurde der Eröffnung ein würdiger Rahmen verliehen.

Die Rollschuhfahrer von RSV Hamborn 07 boten eine tolle Show mit sehr vielen Läufern, ebenso wie die Kinder der 6. und 7. Klassen des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium mit ihrer Tanzperformance. Die tolle Eröffnungsfeier mitgestaltet hat auch das Sophie-Scholl-Berufskolleg mit zwei Darbietungen. Zum einen trat die Cheerleading-Gruppe mit einer guten Nummer auf und zum anderen noch die Akrobatik-Gruppe der Freizeitsportler vom Sophie-Scholl-Berufskolleg mit einer tollen Performance auf.

Auch Schwarz-Weiß Westende Hamborn -die zugunsten der neuen Walter-Schädlich-Halle ihre alte Wirkungsstätte verloren- bot mit mehreren Acts tolle Unterhaltung auf hohem Niveau. Die Tanzabteilung "Die Kleinen Strolche" wie auch die Tanzformation "Dance ConneXion" zeigten nahezu professionelle Shows. Zu guter Letzt gaben die beiden Tänzerinnen Galina Sandeva & Jana Buk von Schwarz-Weiß Westende Hamborn noch ihr preisgekröntes Duo zum Besten. Als Duisburger Stadtmeister, NRW Meister und Zweite des Deutschlandpokal 2016 über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beachtet.

Herr Frein vom Immobilienmanagement Duisburg -als Bauherr und Eigentümer der Halle- führte durch die Veranstaltung. Oberbürgermeister Sören Link, der Vorsitzende des Stadtsportbundes Rainer Bischoff hoben in Ihren Redebeiträgen hervor wie wichtig diese Sporthalle für die Schulen und Vereine im Duisburger Norden ist. Und nach einer Durststrecke hat man ja jetzt etwas tolles womit viele sehr zufrieden sind.

Dennoch wurde auch Kritik geäußert -aus Sicht des Autors auch berechtige Kritik.

Für die Schulen sprach der Schulleiter des Kaufmännischen Berufskolleg Walter Rathenau (KBWR), Oberstudiendirektor Peter Krommweh, Dieser stellte in seiner Rede fest, dass das größte Manko der neuen Vierfach-Sporthalle die Luft ist. Genauer die zu warme Luft im Sommer. Er warb dafür eine neue Sportart ins Leben zu rufen: "Mannschaftssaunieren in Großräumen". Dieser natürlich nicht ganz ernst gemeinte Wink mit dem Zaunpfahl weist nur nochmals darauf hin, dass die eigentlich vorgesehene Klimatisierung der Halle dringend notwendig ist. Vereine wie auch Schulen mussten im Sommer die ein oder andere Einheit ausfallen lassen. Leider gab es Temperaturen jenseits der 33 Grad in der Sporthalle.
Die Verantwortlichen haben dies sicherlich zur Kenntnis genommen ….. Der nächste Sommer kommt bestimmt!

An dieser Stelle möchte ich mich auch Herrn Krommweh noch anschließen, der auch die beiden Haustechniker Christine Beck und Ilhan Göksu lobend erwähnt hat. In dem (fast) einem Jahr haben sie versucht an allen Ecken und Enden zu helfen und oftmals ihr Improvisationstalent, aber auch ihre pädagogischen Fähigkeiten, eingesetzt um möglichst jeden Nutzer der Sporthalle zufrieden zu stellen. Auch hier nochmal ein großes Danke an die beiden.

Alles in Allem darf man sagen:

Die Halle, wie auch die Eröffnungsfeier dürften dem Namensgeber Walter Schädlich gefallen haben. Der Autor jedenfalls -der Walter Schädlich im Prinzip seit 42 Jahren kannte- ist davon überzeugt. Ein Wehmutstropfen bleibt: Walter durfte die Halle nicht mehr im Betrieb erleben. Das ist schade.
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