Rote Teufel scheiden unglücklich in Darmstadt aus

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RSC Darmstadt – RESG Walsum 6:4 (2:2)

Die eindrucksvolle Serie der RESG ist in Darmstadt leider gerissen und die Roten Teufel verabschieden sich aus dem DRIV – Pokal Wettbewerb. Trainer Szalek standen diesmal weitere Alternativen auf der Bank zur Verfügung. Nach langer Verletzungspause meldete sich André Kulossek fit zurück, Rilhas spielte für Barreto. Walsum machte von Anfang an das Spiel und ergriff die Initiative und erspielte sich bereits in den ersten Minuten gute Torchancen. Darmstadt stand sehr defensiv und ließ in den ersten 10. Minuten kein Gegentor zu. In der 13. Minute zog Boogers einfach mal ab und die Kugel rollte unhaltbar für Nationaltorwart Leyer ins Tor. Die verdiente 1:0 Führung für Walsum. Nach dem Gegentor wachten die Darmstädter auf und forderten Wahlen im Tor der Walsumer, der aber seinen Kasten weiterhin sauber halten konnte. In der 18. Minute konnten die Roten Teufel die Führung auf 2:0 ausbauen, Boogers passte perfekt zu Queirós der den Ball ohne Probleme ins Tor bugsierte. Die zahlreichen mitgereisten Walsumer Fans waren begeistert und dachten schon an einen klaren Sieg wie vergangenes Wochenende in Düsseldorf. In der 19. Minute bekam Darmstadt einen Penalty zugesprochen und Max Hack konnte auf 1:2 verkürzen. Das Gegentor brachte Walsum etwas aus dem Takt. In der 20. Minute hielt Hack einfach mal drauf und platzierte seinen Schuss genau in den Winkel, unhaltbar für Tobi Wahlen. Das 2:2 war gleichzeitig auch das Halbzeitergebnis, Führung verspielt. Die Krokodile sind kurz vor der Halbzeit aufgewacht und machten die Partie weiterhin spannend. Walsum lieferte eine gute erste Halbzeit ab und war an beiden Gegentoren machtlos. Die RESG erhöhte in Hälfte zwei den Druck, konnte den starken Leyer im Tor aber nicht überwinden. Darmstadt war jetzt drin im Spiel und konnte durch einen Doppelschlag von Hack und Gonzales (28./34.) das Spiel drehen und ging 4:2 in Führung. Walsum ließ sich davon nicht beirren und spielte weiter mutig nach vorne. In der 35. Minute hatte Nusch die Chance zu verkürzen, er verschoss aber einen Penalty. Das Spiel wurde jetzt hitziger und die Teamfouls Anzeigen beider Teams schnellten in die Höhe. In der 45. Minute gelang Kluge der 3:4 Anschlusstreffer. Die Roten Teufel gaben sich nicht auf und machten weiter Dampf um den Ausgleich noch zu erzielen. In der 47. Minute schoss Queirós das 4:4, dass Spiel war wieder völlig offen und auf der Uhr standen noch 3. Minuten Restspielzeit. Was in den letzten 3. Minuten noch passiert ist erhitze die Gemüter bei den Mitgereisten Fans, Spielern und Vereinsoffiziellen. Pedro Queirós bekam nach einem vermeintlichen Foul an Hack eine blaue Karte. Hack nahm den leichten Rempler gerne an und Queirós musste mit blau vom Feld. Es bestand auf Seiten von Queirós weiterhin diskussionsbedarf, den die Schiedsrichter allerdings mit einer glatten Roten Karte unterbunden haben. In so einem Spiel können die Emotionen mal über kochen aber die Rote Karte war aber eindeutig zu viel des guten, selbst die Blaue Karte war schon mehr als fragwürdig. Trainer Günther Szalek war fassungslos und erkundigte sich bei den Schiedsrichtern wofür es die Blaue Karte gab. Die Schiedsrichter hatten keine Lust auf Diskussionen und so sah auch Trainer Szalek den blauen Karton. Nach Queirós musste ein weiterer Spieler das Feld verlassen und Walsum spielte die letzten Minuten nur noch zu zweit. Eine unglückliche und mehr als fragwürdige Entscheidung. An dieser Stelle wünschte man sich etwas mehr Fingerspitzengefühl von den Schiedsrichtern, die mit ihren fragwürdigen Entscheidungen den Spielausgang maßgeblich beeinflussten. Kulossek feierte sein Comeback und versuchte zusammen mit Sturla ein weiteres Gegentor zu verhindern. Bei 4:2 Überzahlspiel gelang den beiden das auch 1 ½ Minuten ehe Darmstadt in der letzten Minute das Ergebnis auf 6:4 hochschrauben konnte. Die Niederlage lag nicht an den Jungs, sie haben ihr Spiel aus den letzten Wochen beibehalten und können mit ihrer Leistung zufrieden sein, dass sah Trainer Szalek genauso: „Für mich war die Niederlage kein Rückschlag. Die Jungs haben wieder eine super Leistung gezeigt, die Mannschaft ist definitiv auf dem richtigen Weg und für mich war das ein weiterer Schritt nach vorne. Meiner Meinung nach ist Walsum momentan mit normalen Mitteln nicht zu schlagen.“ Eine eindeutige Kampfansage im Hinblick auf die kommenden Wochen. Ohne die diskussionswürdigen Entscheidungen hätte das Spiel auch noch anders ausgehen können. So wurde die Partie, die geprägt war von Kampf, Spannung und Emotionen verpfiffen. Trotz allem waren die Walsumer Fans sehr zufrieden und klatschen minutenlang für das Team. Die Enttäuschung war natürlich groß, Walsum ist raus und Darmstadt ist ins Halbfinale eingezogen. Nach Ostern starten die Play – Offs für die deutsche Meisterschaft gegen Iserlohn zuhause. Günther Szalek hat also noch reichlich Zeit um die Jungs darauf einzustimmen. Die Walsumer Fans dürfen sich auf ein packendes Spiel freuen und mit den Leistungen aus den letzten Wochen brauch sich die RESG vor niemandem zu verstecken.

RESG: Wahlen, Lorz, Kluge (1), Berg, Sturla, Rilhas, Queirós (2), Boogers (1), C. Nusch, Kulossek

Zeitstrafen / Verwarnungen:RESG 1 – mal 2 Minuten und Rot für Queirós, Blau für Trainer Szalek, RSC - keine

Teamfouls:RESG 14, RSC 12

SR:F. Schäfer; S. Goldhausen

Marcel Faßbender
RESG-Pressestelle
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