Schwarzes Wochenende für Maximilian Götz bei der DTM in Zandvoort

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Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. im niederländischen Zandvoort bei der DTM (Foto: Thomas Simon / Motorrracetime.de)
 
Im neuen Desigin. Maximilian Götz im DTM-Mercedes
Zandvoort (Niederlande): Circuit Park Zandvoort | Nach den ersten Meisterschaftspunkten auf dem Norisring reiste Maximilian Götz vom AMC Duisburg mit viel Zuversicht in den niederländischen Badeort Zandvoort zu den Läufen neun und zehn. Doch es kam alles anders als gedacht.

Da half auch das neue Auto-Design nichts: Beim DTM-Rennwochenende in Zandvoort hatte Maximilian Götz sprichwörtlich Sand im Getriebe. Ein unverschuldeter Ausfall und ein verlorenes Rad als Bilanz der beiden Rennen in den Niederlanden vor 38.000 Zuschauern – der Mercedes-AMG DTM Fahrer war beim fünften Rennwochenende der Saison 2016 vom Pech verfolgt.

„Das war nix. Ich reise mit zwei Ausfällen und null Punkten ab. Eine große Enttäuschung, weil viel mehr drin gewesen wäre. Die Performance unseres Autos war richtig gut. Und gerade mit meinem neuen ‚130 Jahre Automobil‘ Design hätte ich besonders gern gepunktet. Leider hatten wir über das gesamte Wochenende hinweg unheimlich viel Pech und einige Problemchen. Es tut mir vor allem leid für meine Jungs. Die haben die Nächte durchgeschraubt, ohne, dass es belohnt wurde“, gab Maximilian Götz am Sonntagabend zu Protokoll.

Nach den freien Trainingssitzungen konnte er sich im Qualifying für das erste Rennen am Samstag auf Rang 14 fahren. Im Zweiten, für das Rennen am Sonntag blieb nach Problemen mit der Servolenkung nur Startplatz 23.

Beim Start zum ersten Rennen am Samstag bewies Maximilian Götz seine Qualitäten als Top-Starter. Als die Startampel im niederländischen Zandvoort ausging, reagierte Götz pfeilschnell und konnte gleich einen Platz gutmachen. Unglücklicherweise kam es zu einer Berührung. Martin Tomczyk im DTM-BMW M4 traf den AMC-Piloten hinten rechts. Die Folge: ein unverschuldetes frühes Aus für den 30-Jährigen.

Maximilian Götz: „Ich hatte einen guten Start. Vor mir lagen Martin und Tambay. Deshalb bin ich in die Mitte gefahren. Auf einmal habe ich einen Schlag von hinten gespürt. Man sieht, dass mein Auto dort beschädigt ist. Schade, dass das Rennen für mich schon nach rund hundert Metern zu Ende war. Ich kam gerade mal bis in den dritten Gang. Dann war es schon wieder vorbei. Die Jungs haben hart gearbeitet, um das Auto nach dem Qualifying wieder hinzubekommen. Es wäre heute deutlich mehr drin gewesen.“

Sieger wurde Robert Wickens auf Mercedes, gefolgt von Marco Wittmann im BMW und Christian Vietoris (Mercedes).

Nach dem frühen Aus im Samstagsrennen hieß die Devise für den Sonntag: Neuer Tag, neues Glück. Doch auch zum Wochenendabschluss lief es nicht rund für Götz. Der 30-Jährige erlebte ein schwieriges Qualifying, das von technischen Schwierigkeiten geprägt war. Das Rennen ging Max gewohnt motiviert an und der erneut gelang ihm ein starker Start. Von da an hieß es so stark pushen wie nur möglich. Nach dem frühen Boxenstopp dann die Ernüchterung: Max verlor ein Rad und das Rennen war vorbei.

Maximilian Götz: „Mein Start war super. Ich bin gut nach vorne gekommen und lag auf einer ordentlichen Position. Danach habe ich früh gestoppt, um einen Undercut zu machen. Nach dem Boxenstopp lag ich hinter mehreren Autos, als ich plötzlich merkte, dass irgendetwas nicht stimmte. Dann teilte mir mein Team über Funk mit, dass ein Rad fehlte. Das war natürlich sehr schade. Denn ein Wochenende mit zwei Ausfällen ist eine riesige Enttäuschung für mich. Die Performance des Autos war gut und es wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen.“

Das Rennen gewann Jamie Green im Audi vor dem Mercedespiloten Gary Paffett und Edoardo Mortara ebenfalls Audi.

Bis zum nächsten Rennen in Moskau (19. bis 21. August) hat die DTM eine längere Pause. Für den AMC-Piloten Zeit genug, um Kraft zu tanken und die Batterien wieder aufzuladen.
CS + YB / Motorrracetime.de
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