Trotz der Nullnummer in Bremen hat der MSV weiter Boden gut gemacht

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Chancen gab es am Sonntag genug für einen Torerfolg gegen Bremen II, allerdings wollte der Ball einfach nicht hinter die Linie. Am Samstag gegen Wehen Wiesbaden soll es besser klappen (Foto: Hannes Kirchner)
Duisburg: Schauinsland-Reisen-Arena | Gegen starke Bremer, die mit fünf Feldspielern von den Profis verstärkt worden sind, gelang einfach kein Treffer. Bremens Torhüter Zetterer erwies sich als Spielverderber und sorgte mit seinen zahlreichen Paraden dafür, dass Duisburgs Sturm um Onuegbu, Iljutcenko und dem später eingewechselten Brandstetter leer ausgingen

Chancen zum Torerfolg waren reichlich gegeben, allerdings fehlte im entscheidenden Moment das letzte Quäntchen Glück. Für den gelbgesperrten Tim Albutat spielte Martin Dausch von Beginn an, Nico Klotz fiel wegen einer Sprunggelenksverletzung aus, eine Untersuchung in der BG Unfallklinik ergab nun einen Bänderanriss im linken Sprunggelenk. Er fällt für unbestimmte Zeit aus. Für ihn durfte Fabio Leutenecker ran.

Trotz des Unentschiedens konnte der Vorsprung auf Magdeburg weiter ausgebaut werden, durch die Heimniederlage der Magdeburger gegen die Reserve von Mainz 05. Der MSV hat jetzt acht Punkte Vorsprung auf den zweiten Magdeburg und den neuen dritten Jahn Regensburg. Der VfL Osnabrück ist nach einer weiteren Niederlage gegen Wehen Wiesbaden auf den achten Platz abgerutscht.

Neuer Rekord: 13 Spieltage ungeschlagen

Die dritte Liga ist spannend wie nie und nur der Tabellenführer kann so wirklich einen Nutzen daraus ziehen. Gegen Bremen II war deutlich mehr drin, trotz allem war Cheftrainer Gruev froh über den Punktgewinn: „Am Ende ist es wichtig, dass du auch bei solchen Spielen, wo nicht alles optimal läuft, punktest.“ Ein neuer Vereinsrekord wurde mit dem Unentschieden auch aufgestellt, seit 13 Spieltagen ist der MSV ungeschlagen und Gruev schlägt damit den Bestwert von seinem Trainerkollegen Peter Neururer, dem eine Serie von 12 ungeschlagenen Spielen gelang. Am Samstag gegen Wehen Wiesbaden sollen endlich wieder Tore fallen und der Vorsprung ausgebaut werden, falls die Konkurrenz weiter so mitspielt.

Baris Özbeck wird nach seiner abgelaufenen Sperre seinem Team wieder zur Verfügung stehen.
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