u18.2 kehrt mit einem Arbeitssieg aus Walsum zurück

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Duisburg: TH Herzogstraße | Vor dem Auswärtsspiel der männlichen u18.2 der BG Duisburg-West bei den Walsum Beavers war die Favoritenrolle eindeutig verteilt. Allerdings konnten die Westler dieser Rolle gerade in der ersten Halbzeit nicht gerecht werden. Unkonzentriert wurden bereits in den ersten Minuten zahlreiche Punkte fahrlässig liegen gelassen, so dass sich Coach Andreas Rimpler bereits nach zwei Minuten genötigt sah, eine Auszeit zu nehmen und die fehlende Konzentration sowie das nicht vorhandene Tempo anzumahnen. Auch wenn die Westler in den nächsten beiden Angriffen endlich punkten konnten, verbesserte sich ihr Spiel dadurch nicht merklich. In der kleinen Halle der Beavers wurde zu selten nach Ballgewinn schnell umgeschaltet, so dass die Gastgeber wieder in Ruhe die Defense organisieren konnten. Und gegen die Zone wurde der Ball zu selten bewegt; zu oft versucht, mit dem Kopf durch die Wand, sprich alleine in die Zone zu ziehen. So konnte nach den ersten zehn Minuten nicht überraschen, dass die Westler nur knapp mit 9:13 Führung der Westler führten.

Nach der Pause fanden die Westler zunächst wieder besser ins Spiel, legten einen 2:11 Lauf hin, versäumten es aber, konstant weiter zu spielen und sich deutlicher von den Beavers abzusetzen. Weil man nicht aggressiv genug verteidigte und gute Chancen weiter nicht nutzte, konnten die Gastgeber in Schlagdistanz bleiben, so dass es zur Halbzeit „nur“ 24:38 für die Westler stand.

Mitte des dritten Viertels begannen die Westler endlich die Vorgaben des Coaches besser umzusetzen und den Ball mehr zu bewegen. Und prompt belohnte man sich mit einem 0:12 Lauf. Und da man nun auch besser verteidigte, konnten sich die BGler endlich bis zum Viertelende mit 35:56 etwas deutlicher absetzen.

Die letzten Hoffnungen der Gastgeber auf eine mögliche Überraschung zerschlugen sich dann direkt mit Beginn des Schlussviertels, als die Westler noch einmal einen 0:10 Lauf zur 35:66 Führung hinlegten, die sie dann in der Folge zum 42:84 Sieg noch weiter ausbauen konnten. Letztlich ein doch deutlicher Sieg, nach dem es lange nicht so ausgesehen hatte.

Coach Andreas Rimpler war dem entsprechend nach dem Spiel eher unzufrieden: „Die Mannschaft hat über weite Strecken nicht wirklich gut gespielt. Sie hat es zu selten verstanden, von hinten raus schnell zu spielen und dem Gegner erst gar nicht die Möglichkeit einzuräumen, eine Zonenverteidigung aufzubauen. Und einzelne Spieler haben zu oft nur an die eigenen Punkte geachtet. Gegen eine Zone kann man aber nur erfolgreich spielen, wenn man Teambasketball spielt und den Ball möglichst schnell bewegt. Hier besteht noch großer Nachholbedarf.“

Es spielten:
Serkan Colak (17 Punkte), Tobias Stremlow (15), Marvin Welbert (12), Jan Knopp (10), Melih Aslan (7/1 Dreier), Paul Petzold (7), Koray Gündogan (4), Sefa Cakmak, Tugkan Ulukan
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