VLN-Lauf 4 Nürburgring 08.07.2017 - Erster Sieg für Falken Motorsport

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18 Jahre musste das Team Falken Motorsport warten, bis der erste Sieg in der „Grünen Hölle“ eingefahren werden konnte. Team und Fahrer des japanischen Reifenherstellers strahlten mit der Sonne um die Wette. Bei der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy waren Stef Dusseldorp und Jörg Müller auf einem BMW M6 GT3 erfolgreich. Damit wurde die Strategie von Falken Motorsport belohnt, seit Saisonbeginn neben dem langjährig bekannten Porsche 911 GT3 R ein zweites Fahrzeug einzusetzen, eben diesen BMW M6 GT3. Der Vorsprung auf die Zweitplatzierten Richard Lietz und Romain Dumas in ihrem Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing betrug gerade einmal 34,519 Sekunden. Noch enger war der Kampf um Platz zwei, hauchdünn der Vorsprung von 0,286 Sekunden auf die Drittplatzierten Christian Krognes, Michele Di Martino und Matias Henkola im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport.

Aufgrund der Entscheidung von Haribo Racing, bei VLN-Lauf 3 und 4 auf einen Start zu verzichten, musste der Duisburger Lance David Arnold das Rennen aus der Ferne verfolgen. Der zweite Duisburger Benjamin Leuchter nutzte die Chance, nach bisher guten Ergebnissen in der VLN sowie beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring, wieder zu glänzen. Benjamin Leuchter fährt in der VLN einen VW Golf GTI TCR für das matilda racing Team, zusammen mit seinem Team-Kollegen Andreas Gülden. Im Qualifying reichte die Zeit von 8:48.321 Minuten zum Startplatz 29. Im Rennen konnten sich die beiden sogar bis auf Platz 17 im Gesamtklassement vorarbeiten.

Ein weiterer Duisburger Starter ist in dieser Saison nicht vom Glück verfolgt. Wolfgang Müller und sein Teamkollege Jürgen Klein fahren für Pro Handicap eV.. Nachdem das Vorjahres-Fahrzeug während des letztjährigen 24h-Rennens durch ein Feuer total beschädigt wurde, war man glücklich, dass sich für dieses Jahr der Einsatz eines neuen Audi TT abzeichnete. Die Planungen wurden allerdings zwischendurch immer wieder über den Haufen geworfen, da das neue Fahrzeug bisher nicht fertiggestellt werden konnte. Deshalb wurde der Entschluss gefasst, beim VLN-Lauf 4 das Schwester-Auto des im vergangen Jahr
ausgeschiedenen Audi TTs einzusetzen. Im Training lief es relativ gut. Eine Rundenzeit von 10:14,122 lag nur geringfügig über dem Potential des Audi. Das Rennen war leider in der 5. Runde beendet. Wolfgang Müller, der zu dem Zeitpunkt das Fahrzeug lenkte, musste mit einer defekten Lenkung an die Box fahren. Der Audi war nicht mehr fahrbar und wurde abgestellt. Nun wartet das gesamte Team auf VLN Lauf 5 am 19.08.2017, zu diesem Zeitpunkt soll das neue Fahrzeug endgültig fertig gestellt und einsatzbereit sein.

Insgesamt waren 147 gemeldeten Fahrzeuge am Start, von denen 109 in die Wertung fuhren.

Duisburg, 09.07.2017
Hermann van Plüren
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