Zebras möchten gegen Aalen eine Top – Leistung abrufen

Anzeige
Tim Albutat und Trainer Ilia Gruev waren auf der Pressekonferenz optimistisch, dass es in Aalen mit den nächsten Punkten klappen wird
 
Im Saisonendspurt soll an einem Strang gezogen werden um den Traum vom Aufstieg verwicklichen zu können (Foto: Hannes Kirchner)
Duisburg: Trainingszentrum Westender Str. | Nach dem Spiel der zwei Halbzeiten gegen den FSV Frankfurt wünscht sich vor allem Cheftrainer Ilia Gruev ein Spiel mir ruhigerem Ausgang. Die Fans des MSV wurden am letzten Samstag wieder einmal auf eine harte Probe gestellt

Zur Halbzeit als es 2:0 für Frankfurt stand wurde gepfiffen, nach dem Spiel sollte die Mannschaft vor der Kurve wieder gefeiert werden. Die Mannschaft wirkte nach dem Spiel verunsichert und verzichtete auf den Gang in die Kurve. Die Verbindung zwischen Team und Fans hat darunter gelitten, in dieser Woche wurde darüber gesprochen und die Sache ist geklärt.

Jetzt gilt es die Konzentration hochzuhalten und die letzten vier Spieltage in der dritten Liga nochmal Gas zu geben. Während der MSV als Tabellenführer alle Trümpfe nach wie vor selber in der Hand hat, sieht das beim VfR Aalen etwas anders aus. Anfang April wurde der Insolvenzantrag gestellt um sich von Altlasten aus früheren Zeiten zu befreien. Der DFB setzte als Strafe einen Neun – Punkte – Abzug an für die Aalener. Mit dem Abzug stünde Aalen jetzt auf dem 13. Tabellenplatz, wenn man die neun Punkte nicht abziehen würde, wäre man fünfter und würde noch im Kampf um den Aufstieg mitmischen. Eine Entscheidung darüber fällt das DFB – Bundesgericht am nächsten Donnerstag.

Ob direkter Konkurrent oder nicht, für das Team von Ilia Gruev zählen nur Punkte und Siege um den Aufstieg so schnell wie möglich unter Dach und Fach zu bringen, dementsprechend äußerte sich Gruev auch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel: „Wir gehen in jedes Spiel mit dem Ziel es zu gewinnen. Im Endspurt ist jeder Sieg wichtig, die Situation in Aalen ist für uns nicht entscheidend. Wir gucken nur auf uns selbst.“ Die treuen Fans, die ihr Team am Samstag nach Aalen begleiten können auf so ein Spiel wie zuletzt gegen Frankfurt sicher verzichten, der Cheftrainer natürlich auch der für die letzten Spiele nur noch einen Wunsch hat: „Ich wünsche mir, dass wir konstant und dominant ein Spiel gestalten können.“ Sein Team sollte das in den letzten Begegnungen beherzigen und für frühzeitige Dominanz auf dem Platz sorgen.

Personell hat sich beim MSV nichts verändert Thomas Blomeyer macht weiter Fortschritte, Dan – Patrick Poggenberg wird genau wie Baris Özbeck aber heute erneut nicht zur Verfügung stehen können. Kevin Wolze muss dieses Spiel noch zuschauen, dann ist seine rotsperre abgesessen. Tim Albutat wurde gegen Frankfurt zur Halbzeit eingewechselt und sorgte für den zusätzlichen Schwung am Platz, er fiebert dem Saisonendspurt auch entgegen und will mit seinem Mannschaftskollegen das letzte aus sich heraus holen: „Wir versuchen jedes Spiel zu gewinnen und wollen unser gemeinsames Ziel so schnell wie möglich erreichen. Wir versuchen jedes Spiel in Führung zu gehen und diese dann auszubauen. Die Liga ist weiterhin unberechenbar aber wir werden weiter unsere Hausaufgaben machen.“

Wenn Aalen seine Punkte behalten darf dann kann das für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel sein. Aalen ist sehr Heimstark und besitzt eine sehr gute Defensive die es erstmal zu überwinden gilt. Gruev und sein Team sind aber davon überzeugt den nächsten Schritt in Richtung zweite Liga machen zu können.

Am Dienstag geht es dann zum Halbfinale des Niederrheinpokals zu Rot – Weiß Oberhausen, bevor am Samstag die Sportfreunde Lotte zu Gast sind in der Schauinsland – Reisen – Arena. Es geht Schlag auf Schlag weiter und es bleibt kaum Zeit zum durch atmen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.