Chris Roberts war der Stargast bei der 44. Prinzengala des Prinzenclub Duisburg

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Stargast bei der Prinzengala - Schlagersänger Chris Roberts
    Erneut stellte der Prinzenclub Duisburg unter Beweis, dass er ein Händchen hat, um dem Duisburger Karneval ein Glanzlicht aufzusetzen. Und dieses zeigte er anlässlich seines närrischen Jubiläums noch einmal ganz besonders.

Fast ausverkauft war auch in diesem Jahr wieder der „Huckinger Gürzenich“, übrigens ein von Manfred Brey (Ex Stadtprinz von 1989) geprägtes Label in Narrenkreisen für die Festhalle im Duisburger Süden, wieder einmal Zeuge eines grandiosen Programms, das Fritz Hesselmann und seine Kollegen vom Vorstand des Prinzenclub wieder zusammengestellt hatten. Hierfür fährt dieser sogar in die närrische Hochburg Köln, um die Künstler zu verpflichten.

Und mit Peter Kirchholtes und Wilfried Schmitz führten wieder zwei gestandene Sitzungspräsidenten durch den gelungenen Abend.

Zunächst erfolgte mit dem Marsch „Laridah“ der traditionelle Einmarsch des Prinzenclub. Nach der Begrüßung der Gäste erfolgte der erste offizielle Akt an diesem Abend, die Aufnahme der Prinzencrew der vergangenen Session.

Noch einmal konnten Prinz Dirk II. (Spiller), seine Hofmarschälle Dirk Knapp und Thomas Kurlbaum und die Paginnen Tina König, Kristina „Kiki“ Leliveldt, Annkathrin Heckhoff und Jessica Badzung auf der Bühne den Applaus und stehende Ovationen der Duisburger Narren und Gäste der Gala entgegennehmen. Danach wurden die drei Herren der Crew offiziell in den Prinzenclub aufgenommen.

Und auch ein neuer Senator wurde aufgenommen, und dieses auch nicht ohne Grund. Detlef Woiwode, Präsident des „Närrischen Stammtisch“ Duisburg wurde diese Ehre zuteil, da er sich über den normalen Rahmen hinaus mit seinem Verein für karitative und soziale Zwecke einsetzt.

Und dann kam der große Moment für Prinz in spe 2013 / 2014 Gutti I. (Stefan Gutjahr) und seine Prinzencrew. Er wurde mit Hofmarschall Bernd Rybak und seinen liebreizenden Paginnen Jessica Schmelzer, Vivien Wilson, Jeanette Maleczka und Vanessa Pogatzki den Anwesenden vorgestellt.

Seine Antrittsrede hatte es in sich. Sein flammender Appell, von einem „echten Buchholzer Jung“, wie er sich selbst bezeichnete, an alle im Saal war ein Plädoyer für die Pflege des Brauchtums und besonders für den Duisburger Karneval. Jeder solle die Veranstaltungen der Vereine besuchen und sich aktiv beteiligen.

Und Gutti I. ist mit der Brauchtumspflege im ganzen Jahr und in allen Lebenslagen verbunden. Der Narretei frönt er in der „Prinzengarde der Stadt Duisburg – der Ehrengarde des Prinzen Karneval von 1937“ und ist zudem Schütze in der St. Seb. Schützenbruderschaft Buchholz von 1924.

Und gleich zum Auftakt hatte man wieder einmal die „Creme de la Creme“ der Karnevalsmusik auf die Steinhofbühne geholt. Die „Klüngelköpp“, eine Kölner Gruppe, deren neuer Klang nicht nur bei ihren Fans ankommt, brachte den Saal zum Brodeln. Vor allem ihr „Trommel Showact“ begeisterte die Zuschauer und Zuhörer.

Ein Garant für die Stimmung war auch Komiker Klaus Jürgen „Knacki“ Deuser. Ein verbaler Knaller nach dem Anderen. Da gab es für jede Altersklasse kleine Seitenhiebe. Da bog sich das Zwerchfell des Publikums. Mit ihm hatte der Prinzenclub noch einmal eine Stimmungskanone nach Huckingen geholt.

Grandios auch der Auftritt einer Spitzentruppe im Gardetanz. Aus Uckerath bei Hennef im Rhein Sieg Kreis war das Tanzkorps „Westerwaldsterne“ angereist und zeigte Korpstanz der Extraklasse. Da blieb dem Publikum oft der Atem stehen, als die Mädels durch die Luft bis unter das Dach der Festhalle flogen.

Die Tänzerinnen und Tänzer gaben einfach „alles“ und zu den fast schon akrobatischen Tanz-,Wurf- und Hebenummern gehörte neben Kraft auch exaktes Timing und Können. Und Peter Kirchholtes hob es noch einmal ganz besonders hervor:

„Und dann haben die Jungs und Mädchen nach dem Auftritt auch alle noch ein Lächeln auf dem Gesicht!“

Und ein Höhepunkt folgte dem Anderen. Für den Gala Abend des Duisburger Karnevals hatte man die „3 Colonias“ verpflichtet und diese spulten ein musikalisches Programm der Extraklasse ab und brachte noch einmal so richtig Schwung in den gelungenen Festabend.

Da hörte man ihre altbekannten Lieder vom „Präsidenten mit der Mütz“ oder „Es war in Königswinter“, das dann aber auch in der „modernen“ Form zur Melodie von Michel Telós "Ai Se Eu Te Pego". Und alle sangen begeistert anstatt „Nossa, Nossa“ -- „Es war, es war, es war in Königswinter“. Der Brüller.

Doch die alten Liedscher wären doch auch schön, wie das Lieblingslied von Robert Lennerts Opa, den altbekannten Karnevals Marsch „Es war einmal ein treuer Husar“.

Gekonnt waren aber ihre Antworten auf dieses hohe Lied des rheinischen Karnevals. Das man diesen doch auch zu anderen Melodien singen kann, zeigten sie bravourös zu den Versionen von z.B. „Tränen lügen nicht“ von Michael Holm, oder dem St. Martins Lied „Ich gehe mit meiner Laterne“. Das „Rabimmel Rabammel Rabumm“ erklang aus allen Kehlen.

Zur Melodie von „Großer Gott wir loben dich“ ging es sogar noch besser. Tusch und die Lacher auf ihrer Seite.

Das man es auch zu Engelberts „Please release me“, Michael Jacksons „Black and white“ oder „Tonero“ singen kann oder „Aber sch... drauf, es war ein treuer Husar“ durch den Raum klang, waren nur weitere herrliche musikalische Highlights in der Bandbreite des Trios.

Und Keyboarder und „Colonia Urgestein“ Frank Morawa hatte natürlich nur das neue Lied des Trios„Muh, muh ich bin ne Kuh“ im Kopf und sang dieses zwischendurch und dann natürlich auch als solche verkleidet.

Mit Marcus Schmitter (Akkordeon, Keyboard, Gesang) und Robert Lennerts (Gitarre, Gesang) hat er sich zwei grandiose Musiker mit ins „Boot“ geholt und dieses stellten sie allesamt unter dem Applaus der Zuhörer unter Beweis, getreu dem Motto „Humor, Parodie, Stimmung“!

Stargast des Abends war natürlich Schlagersänger Chris Roberts, der sich sichtlich wohlfühlte im Kreis der Steinhof Gäste. Bei seinem Einzug in den Festsaal genoss er sichtlich das „Bad in der Menge“ und zog das Publikum sofort in seinen Bann.

Und nicht nur bei seinem Top Hit „Du kannst nicht immer siebzehn sein“ sang der ganze Steinhof lautstark mit, sondern bei wohl jedem Lied, das der Künstler während seiner Karriere gesungen hat.

Unkompliziert und menschlich einfach nur grandios zeigte er Verbundenheit zu Fans und Publikum, wie man es bei den heutigen „Stars“ kaum findet. Foto und Autogrammwünsche wurden ohne Murren erfüllt.

„Eben ein Künstler vom alten Schlag!“
wie es eine Dame im Publikum bemerkte!

Das „Orchester Helmut Blödgen“ aus der Domstadt Köln spielte noch bis in die Nacht hinein zum Tanz auf und es wurde spät im Steinhof.

Sehr schön ist auch wiederum die Fotostrecke von Detlef Schmidt, die hier zu finden ist:

http://www.lokalkompass.de/duisburg/vereine/fotost...
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