"Das Band im Norden – Was uns verbindet" Abschlussfest in der Duisburger Werkkiste

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Duisburg: Duisburger Werkkiste | Zur großen Abschlussveranstaltung des Projektes „Das Band im Norden – was uns verbindet“ hatte die Duisburger Werkkiste in die Franz-Grave-Halle nach Bruckhausen eingeladen.

In einer Fotoausstellung zeigten Jugendliche ihre Projektergebnisse zum Thema "Zuwanderungsgeschichten im Duisburger Norden".

Auf der Bühne konnten Susanne Patzelt und Nicole Wölke Teilnehmerinnen und Teilnehmer – auch Ehemalige - aus Kursen der Einrichtung begrüßen. Diese berichteten über ihre vielfältigen Erfahrungen.

Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung von den Duisburger Bands „Hayden Seek“ und „Die Bandbreite“. Außerdem präsentierten Jugendliche auf der Großbildwand das Rap-Video „Was ist da los“, dass sie im Rahmen des Projektes produziert hatten.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Mit leckeren Suppen sowie Kaffee und Kuchen ließen sich die fast 200 Besucher gerne verwöhnen.

Vielfalt und Toleranz bilden die Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft. Diese Werte sind in Gefahr, wenn Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus an Raum gewinnen.

Über 40 Jugendliche und junge Erwachsene aus den Lehrgängen der Duisburger Werkkiste hatten sich daher in diesen Wochen an dem Projekt "Das Band im Norden - Was uns verbindet" in verschiedenen Teams aktiv beteiligt. Dabei waren auch Kooperationspartner aus dem Stadtteil einbezogen.
Ein Höhepunkt des Projektes war eine Exkursion in Zusammenarbeit mit dem stadthistorischen Museum zum Thema „Gemeinsame Geschichte verstehen“.
Hierbei wurde den jungen Leuten deutlich, dass und warum Duisburg schon immer eine Zuwanderungsstadt gewesen ist. Durch die vielfältigen Exponate, Berichte und Spuren zur Migrationsgeschichte konnten sich die Besucher ein besseres Bild von der Entwicklung unserer Region machen.

In dem Projekt wurde durch Jugendliche mit und ohne Zuwanderungsgeschichte ein buntes Programm für das gemeinsame Abschlussfest vorbereitet.
Die Teams sind dabei ganz unterschiedliche Wege gegangen, sie haben Duisburg fotografiert, gefilmt, gemeinsam gekocht, geschrieben, an der Einladung für das Fest gearbeitet, sich sportlich betätigt, Musik gemacht und gesungen.
Alle Gruppen haben sich darüber hinaus mit den Zuwanderungs- und Erfolgsgeschichten anderer beschäftigt, um so von besten Beispielen aus der Praxis zu lernen. Unterschiedliche Menschen, darunter auch viele ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Duisburger Werkkiste wurden besucht oder eingeladen und dann über ihren Lebensweg befragt.

Das Projekt "Das Band im Norden – Was uns verbindet" ist eins von in diesem Jahr 22 geförderten Projekten des Jugendamtes Duisburg im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ des Bundesfamilienministeriums.
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