Frank Knott, aktiver “Mitläufer“ über “fast unglaubliche Zustände“ im Jobcenter

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Duisburg: Jobcenter | Erst heute habe ich einen Beitrag gefunden, den ich für beachtenswert finde, weil er bestätigt, dass unsere Erfahrungen mit dem Jobcenter Märkischer Kreis durchaus keinen Einzelfall darstellen.

Frank Knott ist Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender des Vereins „Mensch ist Mensch e.V.“ und aktiver „Mitläufer“, das heißt er leistet Behördenbegleitung im Sinne der Beistandschaft gemäß des § 13 SGB X.
Er skizziert ein Gespräch mit einem Mitarbeiter aus einem Duisburger Jobcenter:

„ . . . berichtet weiter, dass es hier vor Ort einen extrem hohen Krankenstand der Mitarbeiter gäbe, weil der durch die Leitung des Jobcenters ausgeübte psychologische Druck auf die Mitarbeiter sehr hoch sei. So werde zwar jede Woche neu versprochen, dass mehr als hundert neue Mitarbeiter eingestellt werden sollten.
Davon sei jedoch nie etwas zu sehen gewesen, einmal ganz abgesehen davon, dass neue Mitarbeiter auch erst einmal geschult werden müssten. So sei es um die Arbeitsbedingungen im Jobcenter bestellt, und die machten die Menschen nun einmal krank. Die Mitarbeiter wüssten nicht mehr, wie sie weiter mit den Aktenbergen umgehen sollten.“

http://web.archive.org/web/20140712131821/http://www.xtranews.de/2013/07/13/frank-knott-akti...

Geschäftsführungen (etlicher Jobcenter) üben unverhältnismäßigen Druck auf die eigenen Mitarbeiter aus. Diese geben den Druck auf die Leistungsberechtigten in Form von nichtsnutzigen Forderungen und Sanktionen weiter.

Dass die "Autoritätsausübung" im Jobcenter Märkischer Kreis oftmals ohne Rechtsgrundlage vollstreckt wird, weisen wir regelmäßig nach. "Iserlohner Dorfrecht" hat aber keinen Bestand vor Gericht.
Ob rechtswidrige Sanktionen vom Sozialgericht zurückgewiesen werden, rechtsgrundlos verweigerte Leistungen nachgezahlt werden müssen oder eigenmächtig gekürzte Mieten erstattet werden müssen - oftmals ist Hilfe möglich. Dass zur Durchsetzung sozialer Grundrechte die Einschaltung von Rechtsanwälten erforderlich wird, bleibt ein Skandal, der den Rechtsstaat auf die Probe stellt.
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