"Gedenkausstellung zum Beginn des 2. Weltkriegs vor 75 Jahre in Hamborn - Auswirkungen und Folgen für Hamborn - "eröffnet

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Ehrenmitglied Dr. Ludger Horstkötter (Pater Ludger), Vorsitzender des Heimatverein Hamborn e.V. Jörg Weißmann und Schirmherr Volker Mosblech - Bürgermeister der Stadt Duisburg-
  Duisburg: Gemeindehaus der Ev. Friedenskirche | Unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Stadt Duisburg, Volker Mosblech, eröffnete der Heimatverein Hamborn e.V. mit Unterstützung der Ev. Friedenskirche Hamborn in der Taubenstr. 14, 47166 Duisburg eine weitere Ausstellung. Mit über 70 Teilnehmern war die Ausstellungseröffnung herorragend besucht. Die Ausstellung war auf Wunsch seines Ehrenmitglieds, Dr. Ludger Horstkötter oder Pater Ludger, von dem Historiker und Vorstandskollegen Thorsten Fischer und dem Vorsitzenden Jörg Weißmann, konzipiert worden. Martina Will , Mitglied des Presbyteriums des Ev. Friedenskirche, begrüßte die Besucher zur Ausstellungseröffnung. Jörg Weißmann ging im Anschluß als Vorsitzender des Heimatvereins Hamborn e.V. auf die Ehrenmitglieder Hans Lembeck, Pater Ludger und Walter Schädlich ein. Mit Stolz wies Weißmann darauf hin, dass der Verein in gerade einmal 3 Jahren die 8 Ausstellungseröffnung durchführt. Nach Wunsch von Hans Lembeck fand im letzten Jahr die Ausstellung zum "Generalmusikdirektor von Hamborn Karl Koethke" und nunmehr zu "Beginn des 2. Weltkriegs vor 75 Jahren in Hamborn" von Ehrenmitglied Pater Ludger statt.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden ergriff der Schirmherr Volker Mosblech das Wort. In seiner Rede erinnerte er an die Auswirkungen des Krieges auf Duisburg und Hamborn auf wies auf den mahnenden und erinnernden Charakter solcher Gedenkveranstaltungen hin. Im Anschluss hielt Pater Ludger einen Vortrag über den Kriegsbeginn und die Folgen für Hamborn. Während er zu Beginn seines Vortrags den Zuhörern die politische Ausgangslage am Vorabend des 2. Weltkriegs vor Augen führte, richtete er anschließend seinen Blick ganz auf Hamborn. So berichtete er von der großen Not der Bevölkerung, die, je länger der Krieg andauerte, immer stärker unter der mangelnden Versorgung litt und gedachte der Zerstörung der Hamborner Abteikirche, die im Juni 1944 ein Opfer allierter Bomben wurde.

In der Ausstellung wird nicht der kriegsverlauf oder die nationalsozialistische Vernichtungspolitik betrachtet. Vielmehr sollen die Auswirkungen und Folgen, die der Krieg auf Hamborn hatte in den Blick genommen werden.

"Inhalt der Ausstellung"


Thematisiert wird etwa die Bedeutung Hamborns als Standort der Rüstungsindustrie und in diesem Zusammenhang wird an das Schicksal von Zwangsarbeitern in Hamborn erinnert. Recht schnell rückten die unmittelbaren Auswirkungen des Krieges immer näher an die Hamborner Bevölkerung. Viele beklagten gefallenene Angehörige und alliierte Luftangriffe gehörten bald zum Alltag.

Die Ausstellung widmet sich den Folgen des schwersten Luftangriffs auf Hamborn am 14. Oktober 1944 und den inszinierten Trauerfeiern vor dem Amtsgericht Hamborn für die Luftangriffe. Als eine Reaktion auf die Luftangriffe werden auch die sog. Kinderlandverschickungen in den Blick genommen.

"Besichtigungszeiten-Gruppenführungen"


Die Ausstellung ist im Gemeindehaus der Friedenskirche Hamborn, Taubenstraße 14 in Alt-Hamborn noch bis Donnerstag, den 27. Noveber 2014, jeweils an den Tagen Montag, Mittwoch und Donnerstag in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr zu sehen. Gruppenführungen, insbesondere von Schulklassen, sind nach Vereinbarung mit Jörg Weißmann unter 0171 53 75 706 möglich
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