"O´Zapft is" - Oktoberfest in Serm lockte sogar Besucher aus den USA auf den "Kasselle Pitter Platz"

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Hatten die weiteste Anreise : Kathy und Adam Freese aus Bossier City , Louisiana , USA
Am vergangenen Samstag war es wieder soweit, dass bajuwarisches Brauchtum im „Partydorf Serm“ im Duisburger Süden seinen Einzug hielt. Aus dem großen Festzelt auf dem Festplatz klangen bayrische Klänge durch den stillen Ort.

Die Karten für die „Festhalle“ der Firma Oellers, die wieder in „Blau und Weiss“ geschmückt war, waren nach nur wenigen Tagen ausverkauft und so konnten die rund 3000 Festgäste wieder ein paar schöne Stunden im Zelt auf dem „Kasselle Pitter Platz“ genießen.

Von Jahr zu Jahr erfreut sich das Fest einer immer mehr zunehmenden Beliebtheit und ist mit eines der größten Oktoberfeste am Niederrhein.

Das dieses sogar bis in das ferne Amerika vorgedrungen ist, zeigte der Besuch von
Kathy und Adam Freese aus.der 60.000 Einwohner Kleinstadt Bossier City im Nordwesten des US Bundesstaates Louisiana, die wohl die weiteste Anreise hatten, und sich im Sermer Festzelt sichtlich wohlfühlten.

Süffisanter Kommentar eines Sermer Urgesteins:

„Es sind aber auch Besucher aus der Schweiz hier und sogar aus Mündelheim!“

Viele auswärtige Gruppen hatten sich ebenfalls den Weg bis in das ferne München gespart und kamen vom Niederrhein direkt in den „sonnigen“ Duisburger Süden. Und das sich der Festplatz mit der Münchner „Theresienwiese“ messen kann, zeigte wieder einmal die Sebastianer Kompanie der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Duisburg Serm.

Pünktlich um 18 Uhr marschierten die Schützen mit ihren Damen, angeführt vom Tambourcorps Serm unter Leitung von Theo Koths und des BSW Musikcorps Hohenbudberg unter Stabführung von Andre Hinte in Krachtledernen und Dirndln unter dem tosenden Applaus der Zeltbesucher mit ihren Ehrengästen in das Festzelt ein.

Herzlich begrüßt wurde auch Se. Tollität in spe 2016/2017, der Prinz Karneval der Stadt Duisburg, Mark I. (Schiffmann), der mit seinen Hofmarschällen Benjamin Reher und Kai-Uwe Otto sowie den Pagen Lisa, Katharina, Laura und Janina, einen zünftigen Abend auf der "Sermer Wiesn" verbrachte.

Und immer mehr Besucher kleiden sich zünftig in bayrisches „Outfit“. Ganz besonders viel Freude hatte wieder eine Gruppe Gehörloser, die zünftig mitfeierte. Hier in Serm funktionierte die so oft gepredigte Inklusion in genialer Art und Weise.

Christoph Hansen führte wiederum gekonnt durchs Programm und er begrüßte die anwesenden Ehrengäste.

Darunter sah man natürlich die Sermer „Dorfprominenz“ wie den Sermer Karnevalsprinzen Frank I. (Schulte) mit seinem Hofmarschall Paul Welk und den Paginnen Caro Welk, Lara Schulte, Julia Holzschneider und Alina Reimann.

Und auch der amtierende Schützenkönig Marcus Ermers war mit seiner Ehefrau und Königin Susanne Ermers und den Hofstaatspaaren Marc Brüning und Melanie Brüning sowie Alexander Issel und Michaela Höffges erschienen. Kronprinz Jan Brüning feierte mit seiner Prinzessin Caro Welk ebenfalls mit.

Und wieder waren es eben die beiden höchsten Würdenträger des Dorfes, die gemeinsam den Fassanstich zur offiziellen Eröffnung vollzogen. Gerade zwei Schläge von Prinz Frank I. und durch das Festzelt schallte ein lautes „O’ zapft is“.

Die Band „Allgäupower“ sorgte mit geballter „bayrischer InbrunstT“ für die nötige Stimmung im Zelt. Die Jungs heizten den Festgästen wieder so richtig ein und gaben alles. Die Zeltbesucher kletterten vermehrt auf Bänke und Tische oder füllten die Tanzfläche. Der minimale Anteil an bayrischen Klängen wurde allerdings von vielen Besuchern bemängelt.

Doch trotz allem kam das Publikum dann so richtig in Fahrt und war nicht mehr zu bremsen. Mit dem immer wieder obligatorischen: „Die Krüge hoch“ und „Oans zwoa gsuffa“ war die Stimmung „genial bajuwarisch“.

Nicht fehlen durften natürlich auch die deftigen bayrischen Schmankerln, wie Spießbraten, Haxen, Leberkäse und Brezeln, in alter Tradition bestens serviert von Paul Litzner jun. und seiner Mannschaft.

Zum Abschluss eines herrlichen Oktoberfestes gab es wieder den alljährlichen Ratschlag von Christoph Hansen:

„Tische bereits jetzt reservieren!“
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