Viel Spaß auf dem Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Baerl

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Duisburg: Freiwillige Feuerwehr Baerl | Von Janina Schulze

Eine riesige Feuerwolke lodert über den Platz. Einige Zuschauer weichen zurück. „Ist das heiß!“ hört man aus der Menge.

So schnell sich die Wolke gebildet hat, so schnell ist sie auch wieder verschwunden. Keinem ist etwas passiert, denn das Gelände war abgesperrt: Es handelte sich um eine Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr Baerl. „Mit dieser Demonstration wollten wir zeigen, was bei einem Fettbrand passieren kann, wenn man versucht, ihn mit Wasser zu löschen“, erklärte Jürgen Werland, stellvertretender Löschzugführer. Die Lösung: „Einfach einen Deckel auf den Topf. Das erstickt die Flammen und niemand kommt zu Schaden.“
Wenn die Freiwillige Feuerwehr Baerl um Mitglieder wirbt, lässt sie sich nicht lumpen. Mit eindrucksvollen Vorführungen boten die Mitglieder den Besuchern bei ihrem Sommerfest und Tag der offenen Tür einen guten Einblick. Neben dem Fettbrand war ein demoliertes Auto einer der Höhepunkte des Sommerfestes. Die Besucher konnten mit Metallschneidegerät und Speizer ausprobieren, wie sich die Arbeit eines Feuerwehrmannes anfühlt, der versucht, einen Verletzten aus einem demolierten Fahrzeug herauszuschneiden. Gleich nebenan konnte man dann die passende Uniform anprobieren, inklusive Sauerstoffflasche.
Johanna (8) und ihr Bruder Henning (6) waren von den Mitmach-Aktionen ganz begeistert: Sie wurden ausstaffiert wie Mini-Feuerwehrleute, die Uniformjacken reichten ihnen bis zu den Knien und auch die Helme waren ein wenig groß. Doch sie trugen nicht irgendwelche Kostüme, sondern „ganz echte Feuerwehrsachen“. Noch sind sie allerdings etwas jung für die Jugendfeuerwehr. Ab zwölf Jahren werden dort Kinder aufgenommen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Eimerkette. Bei diesem Wettbewerb galt es, ein Modellhaus abzulöschen, also so lange Wasser auf das „brennende“ Dach zu kippen, bis das Fass unter der Regenrinne gefüllt war. „Da passen gut 120 Liter rein, es ist also ein ganzes Stück Arbeit“, schmunzelt Jürgen Werland. Viele Teams hatten sich angemeldet, die nun gegeneinander antraten. Mit altertümlichen Sackeimern mussten die Mannschaften sich gegenseitig das Wasser anreichen – Feuerlöschen, wie es früher ging. Die Sappeure schafften es in 2,45 Minuten. Zur Belohnung gab es einen Meter Bier für das Team.
Bei Würstchen und Getränken gab es außerdem einen Feuerwehrwagen zu entdecken. Die kleineren Kinder konnten sich auf der Hüpfburg austoben – natürlich sah auch diese aus wie ein Feuerwehrwagen.

alle Fotos: Janina Schulze
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