Zum zehnten Mal läutete die Närrische Karnevalsmesse das Hoppeditzerwachen in der Abteikirche Hamborn ein

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Auch in diesem Jahr war der Karnevalsauftakt der Karnevalsvereine und Gesellschaften im Duisburger Norden wieder geprägt von der traditionellen Karnevalsmesse in der Abteikirche.

Der Gottesdienst vor dem eigentlichen Auftakt auf der Rathausbühne war erneut wieder ein herrliches Erlebnis.

Sowohl Prinz in spe Michael I. (Reinbold) war mit seiner gesamten Crew erschienen als auch die Kinderprinzencrew mit Nico II. und Emma I. an der Spitze ließen es sich nicht nehmen, an der Messe teilzunehmen.

Einfach nur wunderbar, wie Peter Bartetzky, ein Vollblutmusiker wie er im Buche steht und Organist an der Abteikirche in Duisburg-Hamborn, die Messe wieder musikalisch auf der Orgel begleitete.

Und natürlich hörte man wieder außergewöhnliche Melodien. So erfolgte der Einmarsch aller Vereinsstandarten zur Titelmusik der „Muppet Show“ 1976 komponiert von Jim Henderson und Sam Pottle.

Es folgte natürlich die Kirchen Kantate „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ von Johann Sebastian Bach.

Grandios war auch die Predigt von Abt Rudolf (Dr. theol. Rudolf Branko Hein, Privatdozent der Moraltheologie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Münster, Klerikermagister) vorgetragen in bester Büttenreden Manier und Reimform und oft nachdenklich stimmend.

Doch dann klang bereits zum zenten Male Musik durch das Gotteshaus, die durch die Klangfülle der Orgel wunderbar zur Geltung kam.

Passend zum Ort der fröhlichen Karnevalsmesse war das „Wir kommen alle alle in den Himmel“ von Jupp Schmitz bestens gewählt. Und da sah es schon ganz anders aus und das Mitsingen fiel schon leichter.

Der Bann brach dann beim „Korblumenblau“ 1937 von Gerhard Jussenhoven (Melodie) und Jupp Schlösser (Text) geschrieben und das Willy Schneider so bekannt gemacht hat schunkelte die Gemeinde, genauso wie beim „Ich hab den Vater Rhein in seinem Bett gesehen“, 1960 von Toni Steingass und Heinz Korn in die Welt gesetzt. Das sang die ganze Gemeinde lautstark mit.

Und wiederum passend zum Kirchenschiff der Hamborner Abtei der Kölsche Karnevalsschlager „Mer losse d'r Dom en Kölle“ von den „Bläck Fööss“ aus dem Jahr 1974.

Ein wenig Wehmut klang allerdings mit beim Singen des Liedes „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ von Jupp Schmitz aus dem Jahr 1950, stand doch gerade erst der Auftakt der jecken Session bevor.

Der Gottesdienst endete mit dem gemeinsamen Gebet des „Vater unser“ durch die Gemeinde.

Die Messe war auch in diesem Jahr für alle Teilnehmer wieder ein herrlicher Auftakt der Karnevalssession.

Und im kommenden Jahr kann diese ihr närrisches „11tes“ Jubiläum feiern!
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