3. Juli: Neuer Markt am Rheinpark

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Vincent van den Breemen zeigt, wo die gut 30 Stände ihren Platz finden werden. Foto: Silvia Decker

Wenn der Niederländer Vincent van den Breemen mit Sigrid Rijks über das neue Projekt für Emmerich spricht, sieht man das Leuchten in den Augen der beiden. Denn am Rheinpark soll ein neuer reichhaltiger Markt eingeführt werden.

Emmerich. Los geht dieser das erste Mal am Kirmessonntag, dem 3. Juli. Dabei wird besonders Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Ganz nach dem Vorbild von De Blije Markt in Doetinchem soll auch der Rheinpark-Markt im Zeichen von regionalen, nachhaltigen und biologischen Produkten stehen.
Sigrid Rijks erinnert sich: "Ich war schon ein paar Mal auf De Bije Markt in Doetinchem und war davon total begeistert." Kurzum hat sie den Marktleiter Vincent van den Breemen angesprochen und gefragt, ob das nicht auch etwas für Emmerich sein könnte. Van den Breemen seinerseits war von der Idee mehr als angetan, sodass Rijks auch den Bürgermeister Peter Hinze von dem neuen Markt begeistern konnte. "Jetzt werden erstmal drei Termine realisiert. Danach sprechen wir darüber, ob es bei dem Rheinpark-Markt auch zu einer dauerhaften Einrichtung kommen könnte."
Am 3. Juli gibt es so von 12 bis 17 Uhr ein buntes Treiben im Rheinpark. 25 bis 30 Stände sind schon geplant, die Hälfte sind Deutsche, die andere Hälfte niederländische Händler. Rijks freut sich: "Die Zeit ist reif zum Umdenken. Der Markt kann eine große Chanche für Emmerich sein!"
Doch was genau soll diesen neuen Markt so einzigartig machen? "Neben den nachhaltigen Produkten, die angeboten werden, sollen die Menschen auch erfahren wie sie nachhaltig leben können", so van den Breemen. Dafür gibt es verschiedene kleine Workshops, zu denen man sich vorher anmelden kann. Ob der richtige Anbau dabei im Vordergrund steht, oder die Ernährung: Für jeden ist etwas dabei! Auch kulinarisch wird mit Slow Food einiges geboten. Abgerundet wird das ganze mit Live-Musik. Van den Breemen möchte gerne hier Newcomer Bands eine Bühne bieten.
Der Austausch untereinander ist allen wichtig. "Vielleicht entsteht ja durch den Markt eine richtige Community, die sich regelmäßig trifft", überlegt Rijks. Ziel ist es jedenfalls den Markt über Emmerichs Grenzen hinaus bekannt zu machen. Wird die erste Probephase überstanden, kann man sich auch im nächsten Jahr auf den Rheinpark-Markt freuen. Geplant wäre dieser dann als feste Einrichtung zwischen April und Oktober, vorzugsweise einmal im Monat. "Genug Platz ist da zur Erweiterung", so der Marktleiter. "Bis zu 40 Stände fänden hier sicher Platz."
Aber die Abwechslung ist ihm auch wichtig, so plant er, die Händler im Wechsel auf den Markt zu holen. Wer sich über den Rheinpark-Markt informieren möchte, kann dies auf der Homepage www.rheinpark-markt.de tun. Hier können sich auch mögliche neue Händler anmelden. Auch für die Workshops können sich die Interessierten auf der Internetseite melden.
Und wer am 3. Juli verhindert ist, der muss sich nicht grämen. Denn der nächste Termin ist der 7. August. "Wahrscheinlich wird das dritte Mal am 2. Oktober sein", so van den Breemen. Aber er ist da optimistisch. "Wir werden sehen, wie das Konzept angenommen wird. Wir sollten alle auf jeden Fall offen sein. Im besten Fall findet ein großer Austausch statt und alle haben Spaß beim gemeinsamen Miteinander."
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