Der Traum eines Twens vom eigenen Leben

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Meinen Traum möcht' ich leben
aber ohne Träumereien,
Barrieren überwinden,
wie hoch sie auch seien.


Statt nur Verständnis zu zeigen
möchte ich alles verstehen.
Und statt sprunghaft zu eilen
überlegt vorwärts gehen.


Ich möcht' diskutieren,
ohne jemals zu schwätzen.
In der Sache hart streiten,
ohne die Messer zu wetzen.


Auch flexibel möcht' ich sein,
doch mich niemals verbiegen.
Will mit Rückgrat stets fighten
und gewinnen, nicht besiegen.


Wünsch im Beruf mir Erfolge,
säß so gern an den Schaltern.
Ja, und alt möcht' ich werden,
aber ohne zu altern.


Möchte jeden überzeugen
und niemand überreden.
Denn ich möcht' Anerkennung
in allem und jedem.

+ + + + + + + + + + + + + + +

Das waren meine Gedanken, damals.
Jung war ich und unerfahren.
Erst jetzt schreib ich sie nieder, heute,
gereift und gealtert an Jahren.

Vieles hat sich erfüllt.
Mancher Traum ist verflogen.
Doch ich bin es zufrieden.
Hab mein Fazit gezogen.
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2 Kommentare
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 10.01.2016 | 19:02  
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Dieter Czemper aus Emmerich am Rhein | 11.01.2016 | 08:53  
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