Die Insel der Kalypso - Teil 1 - Victoria (Rabat)

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Victoria (Malta): It-Tokk |

Ogygia:

Die Insel, an der Odysseus nach seinem Schiffbruch an Land gespült wurde. So beschreibt es Homer in seinem berühmten Epos "Die Odyssee". Die Göttin Kalypso zog in 800 v.Chr. ihn ihren Bann und hielt ihn sieben Jahre lang gefangen, bis kein gerngerer als Zeus ihn schließlich befreit hat.

Viele Inseln im Mittelmeer leiten ihren Ursprung von Ogygia her, doch die 23.000 Gozitaner, die Bewohner Gozos, der 67km² kleinen Nachbarinsel Maltas, 14km lang, 7km breit, bestehen darauf, daß ihre Insel die Kalypso-Insel ist.

Im Gegensatz zu Malta begann der Tourismus auf Gozo erst spät, und es gibt bis jetzt noch keinen Flugplatz. Gozo erreicht man lediglich per Fähre vom maltesischen Cirkewwa oder per Wasserflugzeug aus der Hauptstadt Valetta. Daher ist die Insel rustikal und noch ziemlich unverdorben geblieben.


In der Mitte der Insel liegt Victoria. Von den Gozitanern Rabat genannt, war sie wahrscheinlich schon seit der Römerzeit die Inselhauptstadt. In ihr kann man abseits der Hauptstraßen die unregelmäßigen Biegungen und Wege der Gassen, schöne Balkone und andere Eigenschaften der einheimischen Architektur bewundern. Das Zentrum bildet It-Tokk, der Marktplatz. In den Vormittagsstunden herrscht hier reges Treiben. Feilgeboten werden hauptsächlich Bekleidung und Tuchwaren, gozitanischer Nougat und Souvenirs aller Art und Preisklassen.

Weitere Highlights sind die Kathedrale mit ihrem Museum, die St. Georgskirche, das Folklore- und das archäologische Museum sowie die Zitadelle, welcher eine eigene Bildergalerie gewidmet wird.

- Fortsetzung folgt -
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Thomas Plugowsky aus Emmerich am Rhein | 01.07.2013 | 09:59  
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