Die Jugend musiziert in Emmerich

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Horst Balkmann von der Stadtsparkasse Emmerich-Rees (rechts) unterstützt den Wettbewerb „Jugend musiziert“. Vorbereitet haben ihn Thomas Dieckmann (am Klavier) und Hans-Jürgen Schulte von der Kreismusikschule. Foto: Jörg Terbrüggen

So langsam aber sicher steigt bei den Verantwortlichen der Kreismusikschule die Spannung. Denn am kommenden Samstag findet zum zweiten Mal in Emmerich der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ statt, bei dem 145 Teilnehmer erwartet werden.

Es ist der 52. Regionalwettbewerb, für den sich 174 Teilnehmer angemeldet hatten. Zehn haben sich mittlerweile wieder abgemeldet, 20 junge Musiker wurden auf andere Regionen verteilt, da sich zum Beispiel in Emmerich nur ein Ensemble angemeldet hatte. „Da wird dann hier keine Wertung vorgenommen und das Ensemble in einen anderen Ort geschickt, wo sich mehrere angemeldet haben“, erklärte Thomas Dieckmann, Vorsitzender des Regionalausschusses „Jugend musiziert“.
2009 waren die Nachwuchsmusiker schon einmal in Emmerich zu Gast. Verteilt auf die Hanse-Realschule, die städtische Gesamtschule am Brink und das Stadttheater werden die Künstler in den verschiedenen Kathegorien ab Samstagmorgen von den 24 Juroren bewertet. „Diese sind aus dem Ruhrgebiet angefordert, damit erst gar keine Gewissenskonflikte entstehen können“, so Dieckmann. Der jünste Teilnehmer ist ein sechsjähriger Pianist, der älteste Musiker ist 19 und spielt die Mandoline. Um 9.30 Uhr am Samstag beginnen die einzelnen Wettbewerbe. Die Teilnehmer melden sich vorher im Wettbewerbsbüro im Stadttheater und erfahren dort, wann und wo sie spielen.
Alle Programme der Teilnehmer wurden überprüft und, wenn nötig, korrigiert. Die Vorgaben sind eindeutig: Unterteilt in acht Altersgruppen tragen alle ein zehn bis 20-minütiges Programm aus verschiedenen musikalischen Epochen vor. Der Wettbewerbstag ist dicht gefüllt. In 110 Wertungen werden die jungen Musiker aus dem Kreis Kleve und den Städten Krefeld, Moers, Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn bewertet.
Die diesjährigen Wertungen sind in der Solowertung Blockflöte/Fagott, Klarinette, Saxophon, Querflöte, Trompete/Flügelhorn, Tenorhorn/Bariton/Euphonium, Horn, Posaune, Gitarre/Mandoline und Musical. In der Ensemblewertung: Klavier vierhändig, Duo: Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier. Die Punktespanne liegt zwischen null und 25 Punkten. Nach dem Spiel gibt es ein Beratungsgespräch. Hier erfährt der junge Musiker wo er sich noch verbessern könnte, aber auch was er gut gemacht hat. „Das geht schon ins Detail, er erfährt aber kein Ergebnis“, erläuterte Hans-Jürgen Schulte von der Kreismusikschule.
Wer mindestens 23 Punkte erhält, der wird zum Landeswettbewerb nach Düsseldorf weiter geleitet.
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